Heute ist ein guter Tag.
Wie? Etwa nicht? Dann bist du, meine werte Leserin, mein werter Leser, möglicherweise in deiner persönlichen Trance-Falle gelandet .... oder hängst in deinem ureigenen Energie-Drama fest, wie es in der Esoterik gerne heißt ....
Was das bedeutet?
Nun, zunächst einmal Hand aufs Herz, das Leben, oder nennen wir es ruhig einmal das Universum, oder auch Gott himself, hält einen bunten Reigen an "Lernaufgaben" für uns alle bereit, bei denen man sich getrost fragen darf, wer sich diesen Unsinn eigentlich ausgedacht hat und vor allem warum ... In solchen Situationen schimpfe ich gerne deftig mit "dort oben", denn irgendjemand muss ja die Schuld für das ganze Disaster auf unserem wunderschönen Erdball haben und tragen, oder nicht?!? Da ich selbst jedoch keiner speziellen Religion angehöre, kann ich in diesem Punkt leider nicht in die Tiefe gehen, also mit Gott hadern und so, und erkenne zügig, dass Gott an sich ein ziemlich guter Typ sein muss, ganz tendenziell, um uns so ein Erdenleben überhaupt zu ermöglichen.
Und ich erkenne damit weiterhin, dass das Leben einfach nur das Leben ist! Und wir alle unsere Prozesse zu durchlaufen haben, mit dem Erwachsenwerden angefangen und dem Geformtwerdensollen durch andere ..... und dann haben wir eben den Rest der Zeit, als mündiger, wenn auch leidlich verkorkster Mensch, alle Hände voll damit zu tun, all den Unsinn aufzuarbeiten und auszubügeln, den andere und wieder andere vor uns bereits verzapft haben - und was sich ungnädig in unseren Hirnen festgesetzt hat, wieder zu er-lösen. Trance-Fallen zu erkennen und zu umschiffen. Immerhin: Mit diesem speziellen Hirn-Computer-Programm der gesellschaftlichen Normen und der Erziehung im allgemeinen hat man sich meistens Generationen über Generationen richtiggehend Mühe gegeben, es gepflegt und erhalten, und - um Gottes Willen (?) - bloß nicht weiterentwickelt oder gar reformiert. Und das, obwohl kaum jemand glücklich damit zu sein scheint .... aber ich schweife ab, großes STOPP, denn wenn ich nun diesen wirklich, wirklich düsteren Pfad aller, aller Energie-Dramen dieser Welt fröhlich weiterhüpfe, ist ganz schnell Schluss mit lustig, und ich brauche einen Lastwagen voller positiver Energie, der mich aus diesem Sumpf herauszieht! Achtung, Riesen-Trance-Falle! Ganz schön tief ...
Doch schließlich hatte ich ja bereits beschlossen: Heute ist ein guter Tag!
Ach was soll´s, einmal muss ich noch ausholen: Es gibt wahrlich Tage in unser aller Leben, und manchmal werden Wochen und gar Monate daraus, da möchte man am liebsten weglaufen! Vor dem einen oder anderen, hier will ich gar keine unnötigen Feindbilder aufbauen, denn das erledigt man selbst (Trance-Falle!) und für sich am allerbesten und mit Bravour. Davon laufen vor dem Leben ..... und sich selbst ... Und ...... oh Mann! Noch ein großes STOPP, denn erneut quäle ich mich und dich, meine werte Leserin, meinen werten Leser, mit einer Trance, die den Tag nicht gerade erhellen würde... ich bitte um Verzeihung!
Nun denn: Konzentration!!!!!!
Heute ist ein guter Tag!
... und ich werde mich nicht selbst daran hindern. Oder anderen gestatten, mich davon abzuhalten.
Denn egal, was bisher war, bis zu diesem Zeitpunkt, bis jetzt: ab sofort entscheide ich mich für GUT. Für mich.
Heute ist ein guter Tag!
Das verinnerliche ich jetzt.
Heute ist ein guter Tag!
Das atme ich ein!
... könnte einem doch glatt ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Also wirklich: Heute ist ein guter Tag!
Wer nun spontan das Bedürfnis in sich entdecken sollte, einfach einmal ein paar Takte lang glücklich zu sein, zu genießen, zufrieden zu sein, stolz auf sich zu sein, usw, usw, möge dem getrost nachgeben. Einfach so. Ohne zusätzlichen Sinngehalt. Einfach um des Augenblickes Willen!
Und schon stehst du, liebe Leserin, lieber Leser, mit einem Fuß in deiner neuen aktuellen Trance! Zieh jetzt auch noch den anderen Fuß hinterher und stell dich sicher auf beide Beine: Heute ist ein guter Tag.
So simpel wie verrückt wie effektiv und leicht zu üben, immer wieder! Bis aus den ganz kurzen Augenblicken sehr lange Momente werden. Neue Trancen, die andere ablösen können. Sogar auf längere Sicht Wege aus der Depression ebnen können. Kleine Aspekte der Hypnose-Therapie wie große Aspekte der Eigenverantwortlichkeit.
Möglicherweise der Beginn einer wunderbaren Freundschaft - mit sich selbst.
Einen Versuch wert. Immer wieder.
Denn das Leben ist, wie es ist: spannend! Wunderbar! Immer wieder neu! Schön .... und gut.
Und heute ist ein guter Tag.
http://www.samaki-mallorca.com/
Mein Leben, Lieben, Staunen, Genießen und Arbeiten auf Mallorca. Gedanken und Geschichten einer ehemaligen Journalistin, dann Aussteigerin, Gastarbeiterin, heute Therapeutin und Dozentin.
Samstag, 11. Mai 2013
Montag, 22. April 2013
Wenn ältere Leutchen Sport treiben...
am frühen Montag-Morgen: Ehrenrunde um Son Serra de Marina auf Mallorca gejoggt
Das kommt also davon, wenn ältere Leutchen Sport treiben! Und die, die sich allgemein und speziell den Status "unsportlich" zugelegt haben. Und die, die eher Träumerlieschen in ihrer Freizeit sind, als hochkonzentrierte Sportskanonen. Und wenn man große Füße hat .... also, wenn ich joggen gehe.
Da genieße ich gerade die montag-morgendliche "Runde meines Lebens", erst zwar mit höllisch brennenden Waden den Minihügel hinauf, denn ich brauche mindestens und noch mehr gute 10 bis 15 Lauf-Minuten, schneller als Geh-Minuten, doch jederzeit von einem Kleinkind auf dem Dreirad zu toppen, bis sich mein Körper gnädigerweise einverstanden erklärt mit den wirren Regungen meines Hirns, welches Sport tatsächlich schön findet. Dann - nicht so angenehm für mich, aber in seiner Kürze und Zweckmäßigkeit durchaus akzeptabel - das Straßenstückchen von Son Serra de Marina in Richtung Arta, immerhin gesäumt von bezaubernd blühenden Wiesen und dann doch kaum Autofahrern und weiteren schlingernden Verkehrsteilnehmern um diese Uhrzeit: die ehrenwerten Touris und "Radler" (haha) alle noch am Frühstücksbuffett.
Dann endlich, endlich - und das ist wahrlich die perfekte Belohnung für alle Strapazen, die mein mittelalterlicher Body in diesen frühen Morgenstunden sinnvoll umsetzen muss, sprich: zum Wohle meiner Gesundheit und zum Trotz gegen so einen Schnokus wie etwa Bluthochdrucktabletten, den cami del mar entlang! Einen der wunderschönsten Wege auf dem Weg zum Meer hinab, sanft abfallend, herrlich in seiner relativen Ursprünglichkeit, vorbei an satt-grünen Feldern, wilden Blumen in leuchtenden Farben, vorbei an altem, traditionell erbautem und insel-wetter-veredeltem
Mauerwerk, kräftigen Bäumen, der Mallorquinischen Tierwelt mit schwarzen Ferkeln, die herumspringen und spielen, und Ziegen und Schafen. Ein Idyll sondergleichen. Auf Dünenboden unter Baumkronen hinweg, bis Son Serra City viel zu schnell erreicht ist und meine Füße wieder Asphalt unter sich fühlen ..... Ein Geschenk an mich selbst, gesponsert durch meine Wahlheimat Mallorca, subventioniert durch das frische morgendliche Klima und gerade so viel Sonne, wie es mir zum Laufen angenehm ist....
.... und schon schlage ich volle Kanne mein Knie auf den Bürgersteig auf! Zack, ganz flott, bin ich sozusagen gelandet, down to earth, und ich bin so überrascht, dass ich im selben Moment aufstehe und weiterlaufe, das herabfließende Blut wird schließlich von der Socke aufgefangen. Ja, lauf ich denn wie ein Mädchen? Nein! Und was mich nicht umbringt, ... den Spruch kennen wir ja; mein i-pod dudelt glücklicherweise total unbekümmert weiter, wenigstens ist der noch intakt, und mit dem schwungvollen Sound von Treme, der genialsten Titelmelodie der Neuzeit, laufe ich auf die Ziel-Linie zu unserem "home, sweet home" zu, im Rausch der Endorphine, werde sogar noch einmal schneller und: "touch" dem Gartentor, es ist vollbracht!
Dann: der Schmerz! Grundgütiger. Dass ein bisschen Knie so sch.... weh tun kann, wer hätte das gedacht. Von oben betrachtet sieht es dann auch doch schon etwas dicker aus, als das noch Gute auf der anderen Seite ....
Hey, ich habe ein Sportverletzung, dass muss ich mir erst einmal auf der Zunge zergehen lassen, und ich grinse tatsächlich erheitert, als mein geliebter Ehemann mir einen leicht besorgten Blick zuwirft. Schnell das Eis aus dem Kühlschrank, und den ollen Quill-Ball in meiner Beinmitte hochgebockt. "Ich bin die ganze Strecke durchgelaufen", berichte ich glücklich, so ein kleiner Rausch der Sinne ist irgendwie schön ......
Nach dem Duschen hab ich nun Zeit zum Schreiben, denn ich kann mich ansonsten leider nicht soooo viel bewegen. Meine Hündin Tao bekuschelt mein gebettetes Knie mit der, wie ich noch einmal betonen möchte: Sportverletzung!, und ich genieße meinen freien Montag in der Halb-Horizontale.
War das ein genialer Lauf! Und es muss scheinbar für heute reichen. Mein geliebter Ehemann ist in seinen Sorgen um mich dann auch ganz schnell abgelenkt, schließlich darf er nun das Frühstück zubereiten und seine Frau, die Sportverletzte!, fürsorglich versorgen.
Alles in allem, und ich kann es nur betonen: Welch guter Start in die neue, lebendige Woche. Nehmen wir sie, wie sie kommt, und genießen jede - und ich meine wirklich - jede Minute davon!
Das kommt also davon, wenn ältere Leutchen Sport treiben! Und die, die sich allgemein und speziell den Status "unsportlich" zugelegt haben. Und die, die eher Träumerlieschen in ihrer Freizeit sind, als hochkonzentrierte Sportskanonen. Und wenn man große Füße hat .... also, wenn ich joggen gehe.
Da genieße ich gerade die montag-morgendliche "Runde meines Lebens", erst zwar mit höllisch brennenden Waden den Minihügel hinauf, denn ich brauche mindestens und noch mehr gute 10 bis 15 Lauf-Minuten, schneller als Geh-Minuten, doch jederzeit von einem Kleinkind auf dem Dreirad zu toppen, bis sich mein Körper gnädigerweise einverstanden erklärt mit den wirren Regungen meines Hirns, welches Sport tatsächlich schön findet. Dann - nicht so angenehm für mich, aber in seiner Kürze und Zweckmäßigkeit durchaus akzeptabel - das Straßenstückchen von Son Serra de Marina in Richtung Arta, immerhin gesäumt von bezaubernd blühenden Wiesen und dann doch kaum Autofahrern und weiteren schlingernden Verkehrsteilnehmern um diese Uhrzeit: die ehrenwerten Touris und "Radler" (haha) alle noch am Frühstücksbuffett.
Dann endlich, endlich - und das ist wahrlich die perfekte Belohnung für alle Strapazen, die mein mittelalterlicher Body in diesen frühen Morgenstunden sinnvoll umsetzen muss, sprich: zum Wohle meiner Gesundheit und zum Trotz gegen so einen Schnokus wie etwa Bluthochdrucktabletten, den cami del mar entlang! Einen der wunderschönsten Wege auf dem Weg zum Meer hinab, sanft abfallend, herrlich in seiner relativen Ursprünglichkeit, vorbei an satt-grünen Feldern, wilden Blumen in leuchtenden Farben, vorbei an altem, traditionell erbautem und insel-wetter-veredeltem
Mauerwerk, kräftigen Bäumen, der Mallorquinischen Tierwelt mit schwarzen Ferkeln, die herumspringen und spielen, und Ziegen und Schafen. Ein Idyll sondergleichen. Auf Dünenboden unter Baumkronen hinweg, bis Son Serra City viel zu schnell erreicht ist und meine Füße wieder Asphalt unter sich fühlen ..... Ein Geschenk an mich selbst, gesponsert durch meine Wahlheimat Mallorca, subventioniert durch das frische morgendliche Klima und gerade so viel Sonne, wie es mir zum Laufen angenehm ist....
.... und schon schlage ich volle Kanne mein Knie auf den Bürgersteig auf! Zack, ganz flott, bin ich sozusagen gelandet, down to earth, und ich bin so überrascht, dass ich im selben Moment aufstehe und weiterlaufe, das herabfließende Blut wird schließlich von der Socke aufgefangen. Ja, lauf ich denn wie ein Mädchen? Nein! Und was mich nicht umbringt, ... den Spruch kennen wir ja; mein i-pod dudelt glücklicherweise total unbekümmert weiter, wenigstens ist der noch intakt, und mit dem schwungvollen Sound von Treme, der genialsten Titelmelodie der Neuzeit, laufe ich auf die Ziel-Linie zu unserem "home, sweet home" zu, im Rausch der Endorphine, werde sogar noch einmal schneller und: "touch" dem Gartentor, es ist vollbracht!
Dann: der Schmerz! Grundgütiger. Dass ein bisschen Knie so sch.... weh tun kann, wer hätte das gedacht. Von oben betrachtet sieht es dann auch doch schon etwas dicker aus, als das noch Gute auf der anderen Seite ....
Hey, ich habe ein Sportverletzung, dass muss ich mir erst einmal auf der Zunge zergehen lassen, und ich grinse tatsächlich erheitert, als mein geliebter Ehemann mir einen leicht besorgten Blick zuwirft. Schnell das Eis aus dem Kühlschrank, und den ollen Quill-Ball in meiner Beinmitte hochgebockt. "Ich bin die ganze Strecke durchgelaufen", berichte ich glücklich, so ein kleiner Rausch der Sinne ist irgendwie schön ......
Nach dem Duschen hab ich nun Zeit zum Schreiben, denn ich kann mich ansonsten leider nicht soooo viel bewegen. Meine Hündin Tao bekuschelt mein gebettetes Knie mit der, wie ich noch einmal betonen möchte: Sportverletzung!, und ich genieße meinen freien Montag in der Halb-Horizontale.
War das ein genialer Lauf! Und es muss scheinbar für heute reichen. Mein geliebter Ehemann ist in seinen Sorgen um mich dann auch ganz schnell abgelenkt, schließlich darf er nun das Frühstück zubereiten und seine Frau, die Sportverletzte!, fürsorglich versorgen.
Alles in allem, und ich kann es nur betonen: Welch guter Start in die neue, lebendige Woche. Nehmen wir sie, wie sie kommt, und genießen jede - und ich meine wirklich - jede Minute davon!
Mittwoch, 30. Januar 2013
Krise als Chance
Jede Krise ist eine Chance.
"Ja leck mich doch in de Täsch", hätte mein Großvater den Kopf geschüttelt, wer sich das Spiel des Lebens ausgedacht hat, war in der Tat voller Kreativität. Darauf muss man erst einmal kommen. Und es dann auch noch voll durchziehen, ich meine, seine Mitspieler, oder besser: Mensch-ärger-dich nicht-Püppchen, in Schwung halten und immer wieder an der Startlinie ausschwärmen lassen. Auf den Holz-Brett-Weg schicken.
Und manchmal erwischt es uns in unseren schwächste Momenten, das hinter uns würfelnde Püppchen mit dem Holzkopf, was uns fröhlich von unserem Holzweg fegt, noch nicht einmal durch sein überlegenes Können, sondern durch das pure Glück, die richtige Zahl gewürfelt zu haben, und das hat mit Gerechtigkeit nun so gar nichts zu tun, und es kickt einen vom Brettspiel geradewegs nicht etwa in eine moderate Wartezone, oh nein, denn das wäre ja viel zu phantasielos, sondern, und es kommt viel, viel besser: hinein ins kalte Wasser.
Wenn wir müde sind, ausgepowert, kränklich an Körper, Geist und innerer Motivation: wenn das alles zusammenkommt, droht unsere Welt wie eine Riesenwelle über uns zusammenzubrechen, der Sog der Unterströmung zieht uns mit in die kalte und dunkle Tiefe, unser Oben und unser Unten werden Eins, und wir drehen uns, bis uns schwindelig ist. Unsere sich überschlagenden Emotionen nehmen uns die letzte Luft zum Atmen, pressen das kleinste verbleibende Sauerstoffbläschen aus unseren geschundenen, brennenden, sich in der Sinnlosigkeit aufbäumenden Lungen.
Wie lange halten wir es tatsächlich unter Wasser aus? Bevor wir ohnmächtig werden, die Besinnung verlieren, in den ewigen Schlaf gleiten? Es gibt Menschen, die leben in diesem Zustand tagein, tagaus. Glücklich der, der nichts mehr merkt.
Also, wie lange halten wir es unter Wasser aus?
Und finden wir in uns die Kraft, die Strudel der Tiefen dann doch noch zu nutzen, ein weiteres Mal zu nutzen und erneut aufzutauchen? Den unbeschreiblichen Mut? Mit ein bisschen Glück vielleicht? Um erneut nach Luft zu schnappen, unsere Lungen sich gierig vollsaugen zu lassen und an Land schwimmen zu können? An den warmen, weichen und sicheren Strand unserer paradiesischen Insel zu treiben oder zu strampeln, je nach Persönlichkeit, auf das sichere Land, auf dem wir uns in den Schatten des heilenden und üppigen Grüns legen können, mit Freude ins Helle treten, uns wieder aufrecht und mit beiden Füßen auf dem Boden der Sonne zeigen und Licht in unser Dunkel lassen? Um eine weitere Weile glücklich zu sein. Mal wieder.
Jede Krise ist eine Chance.
Sind wir dann tatsächlich, wie viel versprochen, stärker als zuvor? Können wir unser Glück mehr genießen, nach den Erfahrungen des Untergangs und wieder Auftauchens? Ich weiß es nicht. Denn, mögen die Krisen uns auch formen, so bleibt doch leider offen, ob wir ohne genau diese Krisen nicht unterm Strich viel glücklicher und freier leben würden. Klar, das will natürlich niemand hören, oder lesen, denn wozu dann die ganze Mühe und Plagerei? Damit der, der sein Brettspiel auf den Markt gebracht hat, sein Ding durchziehen kann? Nein. Sondern schlicht und einfach: weil wir das Gefühl zwischen den Krisen lieben. Aus purem Egoismus und dem Spaß an der Freude. Nicht mehr und nicht weniger. Wir sind nicht nur ein zusammengewürfelter Haufen Holz-Köpfe, sondern auch Stehaufmännchen, oder?! Wir müssen uns gar nichts beweisen, machen wir uns mal nichts vor. Wir sind nicht im Spiel, um zu lernen. Obwohl diese Erklärung vieles leichter machen sollte. Wir sind auf dem Brett, um zu spielen. Unter Wasser, um immer wieder aufzutauchen. Und das alles, um dieses eine Gefühl, welches unter der Dachzeile "Hoffnung" läuft, noch einmal zu spüren zu bekommen: Die Liebe zum Leben an sich.
"Ja leck mich doch in de Täsch", hätte mein Großvater den Kopf geschüttelt, wer sich das Spiel des Lebens ausgedacht hat, war in der Tat voller Kreativität. Darauf muss man erst einmal kommen. Und es dann auch noch voll durchziehen, ich meine, seine Mitspieler, oder besser: Mensch-ärger-dich nicht-Püppchen, in Schwung halten und immer wieder an der Startlinie ausschwärmen lassen. Auf den Holz-Brett-Weg schicken.
Und manchmal erwischt es uns in unseren schwächste Momenten, das hinter uns würfelnde Püppchen mit dem Holzkopf, was uns fröhlich von unserem Holzweg fegt, noch nicht einmal durch sein überlegenes Können, sondern durch das pure Glück, die richtige Zahl gewürfelt zu haben, und das hat mit Gerechtigkeit nun so gar nichts zu tun, und es kickt einen vom Brettspiel geradewegs nicht etwa in eine moderate Wartezone, oh nein, denn das wäre ja viel zu phantasielos, sondern, und es kommt viel, viel besser: hinein ins kalte Wasser.
Wenn wir müde sind, ausgepowert, kränklich an Körper, Geist und innerer Motivation: wenn das alles zusammenkommt, droht unsere Welt wie eine Riesenwelle über uns zusammenzubrechen, der Sog der Unterströmung zieht uns mit in die kalte und dunkle Tiefe, unser Oben und unser Unten werden Eins, und wir drehen uns, bis uns schwindelig ist. Unsere sich überschlagenden Emotionen nehmen uns die letzte Luft zum Atmen, pressen das kleinste verbleibende Sauerstoffbläschen aus unseren geschundenen, brennenden, sich in der Sinnlosigkeit aufbäumenden Lungen.
Wie lange halten wir es tatsächlich unter Wasser aus? Bevor wir ohnmächtig werden, die Besinnung verlieren, in den ewigen Schlaf gleiten? Es gibt Menschen, die leben in diesem Zustand tagein, tagaus. Glücklich der, der nichts mehr merkt.
Also, wie lange halten wir es unter Wasser aus?
Und finden wir in uns die Kraft, die Strudel der Tiefen dann doch noch zu nutzen, ein weiteres Mal zu nutzen und erneut aufzutauchen? Den unbeschreiblichen Mut? Mit ein bisschen Glück vielleicht? Um erneut nach Luft zu schnappen, unsere Lungen sich gierig vollsaugen zu lassen und an Land schwimmen zu können? An den warmen, weichen und sicheren Strand unserer paradiesischen Insel zu treiben oder zu strampeln, je nach Persönlichkeit, auf das sichere Land, auf dem wir uns in den Schatten des heilenden und üppigen Grüns legen können, mit Freude ins Helle treten, uns wieder aufrecht und mit beiden Füßen auf dem Boden der Sonne zeigen und Licht in unser Dunkel lassen? Um eine weitere Weile glücklich zu sein. Mal wieder.
Jede Krise ist eine Chance.
| Land in Sicht? |
Montag, 29. Oktober 2012
Ja zum Engelrufer - Statement-Schmuck aus alter Tradition heraus
Absolut, dies hier ist ein durch und durch subjektiver Werbetext. Darauf lege ich sogar Wert. Aber auch ein ganz persönliches Statement meinerseits. Ein wesentlicher Teil meiner Lebensgeschichte, der mir tatsächlich erst nach und nach in dieser Form bewusst wurde, als in den vergangenen Jahren Engelrufer in Spanien immer populärer wurden und auch in unserem Internetshop (www.samakishop.com) zum beliebtesten Artikel avancierten, und sich so viele Menschen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA, Südamerika, uws davon begeistern ließen und lassen .....
Engelrufer sind wunderschöne silberne Schmuck-Anhänger für Ketten, Armbänder und Schlüsselbunde. Es gibt sie in vielen verschiedenen Größen, und immer ist eine Kugel mit einem feinen Klingen im Inneren der Ausgang. Das macht den Engelrufer zum Engelrufer.
Recherchiert man ein wenig, wird man leicht entdecken, dass in unseren Breitengraden bereits im Mittelalter kräftig "geklingelt" wurde, um Höhere Mächte, sprich die Engel, um Schutz und Hilfe zu bitten. In anderen Kulturen nahm und nimmt man Glocken und Schalen zur Hand, um sich darauf zu besinnen: es gibt mehr, als wir zunächst mit bloßem Auge wahrnehmen können. So trägt der kleine Engelrufer als Schmuckstück eine große Bedeutung von Jahrhunderten in sich. Und wer heute behauptet, ihn komplett neu erfunden zu haben, .... na ja ...

Mittlerweile gibt es auch Herzformen um die sanft klingende Kugel drumherum, Verzierungen mit Edelsteinen, moderne Varianten in Schwarz, Pink oder Lila. Wir selbst arbeiten Armbänder nach Kundenwünschen. Und dann der Engelrufer mit silbernen Engelflügeln oben auf (Quelle: samakishop.com)!
Filigrane Muster und bezaubernde Handarbeit machen den Engelrufer zu einem wunderschönen Schmuckstück. Vor Jahren noch unter dem Begriff "Symbol-Schmuck" zu finden, heute auch als "Statement-Schmuck" bezeichnet. Das Produkt in seiner Basis gibt es bereits seit langen, langen Jahren als schlichte, glatte Kugel. Der Klassiker, sozusagen. Und so einen habe ich mir vor über 20 Jahren gekauft, als es mir wahrlich nicht gut ging.
Engelrufer sind wunderschöne silberne Schmuck-Anhänger für Ketten, Armbänder und Schlüsselbunde. Es gibt sie in vielen verschiedenen Größen, und immer ist eine Kugel mit einem feinen Klingen im Inneren der Ausgang. Das macht den Engelrufer zum Engelrufer.
Recherchiert man ein wenig, wird man leicht entdecken, dass in unseren Breitengraden bereits im Mittelalter kräftig "geklingelt" wurde, um Höhere Mächte, sprich die Engel, um Schutz und Hilfe zu bitten. In anderen Kulturen nahm und nimmt man Glocken und Schalen zur Hand, um sich darauf zu besinnen: es gibt mehr, als wir zunächst mit bloßem Auge wahrnehmen können. So trägt der kleine Engelrufer als Schmuckstück eine große Bedeutung von Jahrhunderten in sich. Und wer heute behauptet, ihn komplett neu erfunden zu haben, .... na ja ...

Mittlerweile gibt es auch Herzformen um die sanft klingende Kugel drumherum, Verzierungen mit Edelsteinen, moderne Varianten in Schwarz, Pink oder Lila. Wir selbst arbeiten Armbänder nach Kundenwünschen. Und dann der Engelrufer mit silbernen Engelflügeln oben auf (Quelle: samakishop.com)!
Damals hatte ich noch nichts von Reiki gehört, meiner heutigen Liebe, der ich auch beruflich nachgehe. Esoterik als solche war mir fremd. Ich gehörte (und gehöre) keiner Religion an. Ich hatte viel mehr damit zu tun, schlicht und einfach zu überleben.
Nicht, dass ich massiv körperlich krank gewesen wäre. Meine grobstoffliche Konstitution hielt sich trotz früher Migräneattacken ganz ordentlich. Dankenswerter Weise. Aber ich war ein Kind von Traurigkeit. Wenigstens erleichtert, das Abitur und die Schulzeit hinter mir zu haben, schwankte ich ungesund zwischen den Möglichkeiten des Lebens, ohne irgendwo Halt zu finden, bis mir so übel ums Herz wurde, dass ich Angst hatte, noch einmal aufzustehen und meinen Weg zu gehen. Lebensmüde, bevor das Leben richtig begonnen hat? Angst vor der eigenen Courage? Ein bisschen von allem.
Und bei allen Hilfeversuchen um mich herum, war mir tief in meinem wolkenverhangenen Innersten klar, dass ich mich - theatralisch betrachtet - selbst an den Haaren aus dem Sumpf ziehen musste. Nur leichter gesagt, als getan. Das ist es immer. Wo doch die Gewichte der Fehlentscheidungen, Abhängigkeiten und Versagensängste an den Füßen nach unten ziehen können wie tonnenschwere Gewichte.
Und zufällig zieht mich genau zu diesem Zeitpunkt eine kleine, silberne Kugel an einem schlichten schwarzen Lederband, die zart klingelt, wenn sie in Bewegung kommt, in ihren Bann ....
Meinen ersten Engelrufer habe ich an einem kleinen Silber-Verkaufsstand auf einem mittelhessischen Pfingstmarkt gekauft. Zwischen Zuckerwattestand und Fischbude. Und ich trage ihn heute noch. Er ist ein bisschen verbeult und "bearbeitet", wie auch ich mit 45 Jahren vom Leben geschüttelt, sozusagen. Und das erkenne ich heute mit einem Schmunzeln tief aus meinem Herzen heraus. Aber er klingt schöner als jemals zuvor! Ein helles, beständiges Glöckchen! Ich habe mir damals beim Kauf des Engelrufers selbst geschworen, aus diesem, meinem Sumpf herauszukrabbeln. Hand aufs Herz.Und ich habe um Hilfe gebeten .... Niemanden konkret, mehr so ins Universum hinein. Damals wusste ich ja auch noch nicht, dass ich einen leibhaftigen "Engelrufer" in den Händen halte ....
Und wenn ich nun so rückwirkend auf meine Lebensweg blicke, schätze ich, nein: ich weiß!, dass die Engel ordentliche Arbeit geleistet haben. Sie haben mich auf Aspekte meiner Selbst gestupst und gestoßen, die ich erkennen und dankbar annehmen konnte. Sie haben mich in Bewegung gehalten. Sie haben mich mehr als einmal errettet, in dem sie mir schnell eine wichtige Info ins Gedächtnis gerufen haben. All so etwas.
Und ich kann verraten, ich habe diesen Engelrufer, diese Glocke, ganz schön oft klingeln lassen! Um mich an mein eigenes Versprechen zu erinnern. Daher kann ich auch den heutigen Wunsch nach Engelrufern aus tiefstem Herzen verstehen, genau diesen einen Modetrend komplett nachvollziehen.
Wir alle brauchen immer wieder eine Gedächtnisstütze, wie "Hey, du kannst es schaffen!", "hab ein bisschen Geduld, es wird gut!", "Ja, vertrau ruhig dir selbst!", "Halte an deinem Traum fest." und, und, und .... Eine positive Konditionierung unserer Selbst, wie ich heute als Therapeutin weiß (samaki-mallorca.com). Und mir kam der Engelrufer damals gerade recht!
Wir machen alle und immerzu Werbung für das Eine oder Andere. Für ein Hotel, in dem wir herrliche Urlaubstage auf Mallorca verbracht haben. Für eine energiereiche Massage, die uns gut getan hat. Für einen ordentlichen Wein. Für einen Sportverein, mit dem wir uns identifizieren können. Für ein gemütliches Restaurant, in dem frisch gekocht und freundlich serviert wird. Für einen Internetshop, der mit unglaublichem Einsatz und viel Liebe geführt wird. Für eine Automarke, das Auto, das wir fahren. Je nach dem, was wir selbst in unser Leben integrieren. Wovon wir überzeugt sind. Für etwas, das wir selbst mögen. Was wir als positiv erfahren haben. Und was wir nun im Gegenzug mit Energie unsererseits füllen. Was wir lieben. Und ja, ich mache Werbung für Engelrufer. Meiner hat seinen Qualitätstest mit Bravour bestanden.
Freitag, 27. Januar 2012
Keine Angst vor Reiki, Teil 3
Erläuterung
Was versteht man unter dem Begriff "Sekte"?
"Sekte (von lateinisch secta ‚Partei‘, ‚Lehre‘, ‚Schulrichtung‘) ist eine ursprünglich wertneutrale Bezeichnung für eine philosophische, religiöse oder politische Gruppierung, die sich durch ihre Lehre oder ihren Ritus von herrschenden Überzeugungen unterscheidet und oft im Konflikt mit ihnen steht. Insbesondere steht der Begriff für eine von einer Mutterreligion abgespaltene religiöse Gemeinschaft.
Aufgrund seiner Geschichte und Prägung durch den kirchlichen Sprachgebrauch bekam der Ausdruck abwertenden Charakter und verbindet sich heute mit negativen Vorstellungen, wie der möglichen Gefährdung von etablierten religiösen Gemeinschaften oder Kirchen, Staaten oder Gesellschaften. In der modernen Religionswissenschaft und Soziologie wird der Terminus „Sekte“ durch neutrale, nicht wertende Bezeichnungen wie religiöse Sondergemeinschaft oder neureligiöse Gemeinschaft ersetzt. Auch der Begriff „Neue religiöse Bewegung“ wird verwendet." (Wikipedia)
Ist Reiki eine Sekte?
Nein. Aber es ist natürlich nicht auszuschließen, dass es Sekten gibt, die Reiki nutzen. Genauso, wie Individualisten es tun, Frauen wie Männer wie Kinder, Menschen unterschiedlicher Rassen, Altersgruppen, Arbeitsbereiche, Interessengruppen, gesellschaftlich etablierte Religionszugehörigkeiten im großen Rahmen, Christen, Juden, Moslems ..... jeder auf seine Art. Tendenziell uns allen zugänglich.
Reiki bedeutet universale Lebensenergie, wobei "Liebesenergie" auch sehr schön umschreibt. Damit gemeint ist die Kraft, die die Welt in ihrer Form am Laufen hält und unser Dasein möglich macht. Und dabei so viel mehr.
Ich selbst bin in den vergangenen 15 Jahren den unterschiedlichsten Reiki-Praktizierenden begegnet, darunter Menschen, die hier auf Erden so gar nicht mein Ding waren, und dann wieder anderen, von denen ich spontan dachte: wir kennen uns, ja, du bist mir nahe. Dann gibt es Menschen, die eigentlich gar nichts über Reiki im Detail wissen möchten, aber durchaus begeisterte "Klienten" sind und Reiki "auftanken". Es gibt wieder andere Menschen, die Reiki nutzen, dann vergessen, dann doch wieder ausgraben. Und es gibt die Urkunden-Sammler, die einfach alles mitgemacht haben müssen, doch Reiki nicht in ihr Verständnis lassen. Oder besser: in ihr Herz. Sie sagen dann gerne "ach ja, hab ich auch mal gemacht ..." - sie sind die Kreuzschiff-Fahrer der Esoterik. So weit alles prima.
Reiki ist, so wird es gerne umschrieben, eine neutrale Energie im Sinne von Plus und Minus. Reiki strebt die Einheit an. Harmonie. Akzeptiert Leben und Sterben in seiner Komplexität. Ist praktisch wie heilig. Haltend wie erlösend. Und für mich das Positivste, was ich erleben durfte und immer wieder neu erfahre.
Ich gehöre keiner bestimmten Religion an, doch Reiki hat mir Glauben geschenkt. Reiki macht mich nicht unverletzbar, aber hat mich schon viele Male geheilt. Reiki nimmt mir nicht meine menschlichen Lernaufgaben ab, doch ist mir eine helfende Hand in jeder erdenklichen Situation. Mein Krückstock. Mein Ruhepol. Mein Kraft-Depot. Meine Summe aller Möglichkeiten. Keine Person, die mir vorsteht. Keine Aufgabe, die ich erfüllen muss. Kein enggeschnürrtes Korsett, das mir den Atem raubt. Keine Beschränkung, sondern das große, weitgeöffnete Tor .....
Ich hatte das immense Glück, gleich von Beginn meiner Reiki-Erfahrungen an mit wunderbaren Lehrerinnen und Lehrern zusammensein zu dürfen, die mich auf die Schönheit des Lebens und seine Vollkommenheit hingewiesen haben. Die mir Reiki als Geschenk eröffneten, als Geschenk an mich persönlich und zu Ehren unser aller Individualität. In der Tat durfte ich Reiki so kennenlernen und seither weitergeben, dass es den höchsten Respekt wiederspiegelt, den wir vor dem Projekt "Welt", unseren Mit-Spielern und dem Leben in seiner Vielseitigkeit haben können - wenn wir für uns begreifen, dass es kein "Schlechter oder Besser" gibt, sondern ein "was entspricht mir".
Als ich zum ersten Mal mit der Auffassung konfrontiert wurde, Reiki sei doch alles "Sekten-Kram", war ich in schönster "Treschen-Müller-Manier" schlichtweg verblüfft. Möglicherweise wäre ich selbst nie darauf gekommen.
Ich habe dann schließlich im Laufe meiner Reiki-Erfahrungs-Jahre absolut die eine oder andere Geschichte gehört, bei der sich mir die Nackenhaare sträubten. Zum Bespiel die Geschichte eines Möchte-Gern-Gurus, eines kleinen, kleinen Männchens, welches zu gerne die Frauen um sich gescharrt hätte. Er ist nicht weit gekommen. Der behauptete unter anderem, Reiki könne man nur splitternackt praktizieren .... Armes Würstchen. Doch klar ist: wäre nicht gerade zufällig Reiki sein versuchtes Lockmittel gewesen, hätte es unter tausend anderen Möglichkeiten auswählen können, um seinen Rahmen zu setzen, sein fragwürdiges Konzept zu verkaufen und die Leere in seinem Leben zu füllen. Man schaue in die Geschichtsbücher der Welt.
Auch gibt es Reiki-Praktizierende, die unheimlich gerne verbieten, tue dies nicht, tue das nicht, doch an solche Menschen bin ich ebenfalls immer nur am Rande gestoßen, sie haben mich stets augenblicklich stutzig gemacht.
Für mich und nach meinen Erfahrungen bedeutet Reiki Freiheit. Und daher: Sollte Reiki eine Sekte sein, dann nur, wenn die Menschheit in ihrer Gesamtheit eine Sekte ist ....
Was versteht man unter dem Begriff "Sekte"?
"Sekte (von lateinisch secta ‚Partei‘, ‚Lehre‘, ‚Schulrichtung‘) ist eine ursprünglich wertneutrale Bezeichnung für eine philosophische, religiöse oder politische Gruppierung, die sich durch ihre Lehre oder ihren Ritus von herrschenden Überzeugungen unterscheidet und oft im Konflikt mit ihnen steht. Insbesondere steht der Begriff für eine von einer Mutterreligion abgespaltene religiöse Gemeinschaft.
Aufgrund seiner Geschichte und Prägung durch den kirchlichen Sprachgebrauch bekam der Ausdruck abwertenden Charakter und verbindet sich heute mit negativen Vorstellungen, wie der möglichen Gefährdung von etablierten religiösen Gemeinschaften oder Kirchen, Staaten oder Gesellschaften. In der modernen Religionswissenschaft und Soziologie wird der Terminus „Sekte“ durch neutrale, nicht wertende Bezeichnungen wie religiöse Sondergemeinschaft oder neureligiöse Gemeinschaft ersetzt. Auch der Begriff „Neue religiöse Bewegung“ wird verwendet." (Wikipedia)
Ist Reiki eine Sekte?
Nein. Aber es ist natürlich nicht auszuschließen, dass es Sekten gibt, die Reiki nutzen. Genauso, wie Individualisten es tun, Frauen wie Männer wie Kinder, Menschen unterschiedlicher Rassen, Altersgruppen, Arbeitsbereiche, Interessengruppen, gesellschaftlich etablierte Religionszugehörigkeiten im großen Rahmen, Christen, Juden, Moslems ..... jeder auf seine Art. Tendenziell uns allen zugänglich.
Reiki bedeutet universale Lebensenergie, wobei "Liebesenergie" auch sehr schön umschreibt. Damit gemeint ist die Kraft, die die Welt in ihrer Form am Laufen hält und unser Dasein möglich macht. Und dabei so viel mehr.
Ich selbst bin in den vergangenen 15 Jahren den unterschiedlichsten Reiki-Praktizierenden begegnet, darunter Menschen, die hier auf Erden so gar nicht mein Ding waren, und dann wieder anderen, von denen ich spontan dachte: wir kennen uns, ja, du bist mir nahe. Dann gibt es Menschen, die eigentlich gar nichts über Reiki im Detail wissen möchten, aber durchaus begeisterte "Klienten" sind und Reiki "auftanken". Es gibt wieder andere Menschen, die Reiki nutzen, dann vergessen, dann doch wieder ausgraben. Und es gibt die Urkunden-Sammler, die einfach alles mitgemacht haben müssen, doch Reiki nicht in ihr Verständnis lassen. Oder besser: in ihr Herz. Sie sagen dann gerne "ach ja, hab ich auch mal gemacht ..." - sie sind die Kreuzschiff-Fahrer der Esoterik. So weit alles prima.
Reiki ist, so wird es gerne umschrieben, eine neutrale Energie im Sinne von Plus und Minus. Reiki strebt die Einheit an. Harmonie. Akzeptiert Leben und Sterben in seiner Komplexität. Ist praktisch wie heilig. Haltend wie erlösend. Und für mich das Positivste, was ich erleben durfte und immer wieder neu erfahre.
Ich gehöre keiner bestimmten Religion an, doch Reiki hat mir Glauben geschenkt. Reiki macht mich nicht unverletzbar, aber hat mich schon viele Male geheilt. Reiki nimmt mir nicht meine menschlichen Lernaufgaben ab, doch ist mir eine helfende Hand in jeder erdenklichen Situation. Mein Krückstock. Mein Ruhepol. Mein Kraft-Depot. Meine Summe aller Möglichkeiten. Keine Person, die mir vorsteht. Keine Aufgabe, die ich erfüllen muss. Kein enggeschnürrtes Korsett, das mir den Atem raubt. Keine Beschränkung, sondern das große, weitgeöffnete Tor .....
Ich hatte das immense Glück, gleich von Beginn meiner Reiki-Erfahrungen an mit wunderbaren Lehrerinnen und Lehrern zusammensein zu dürfen, die mich auf die Schönheit des Lebens und seine Vollkommenheit hingewiesen haben. Die mir Reiki als Geschenk eröffneten, als Geschenk an mich persönlich und zu Ehren unser aller Individualität. In der Tat durfte ich Reiki so kennenlernen und seither weitergeben, dass es den höchsten Respekt wiederspiegelt, den wir vor dem Projekt "Welt", unseren Mit-Spielern und dem Leben in seiner Vielseitigkeit haben können - wenn wir für uns begreifen, dass es kein "Schlechter oder Besser" gibt, sondern ein "was entspricht mir".
Als ich zum ersten Mal mit der Auffassung konfrontiert wurde, Reiki sei doch alles "Sekten-Kram", war ich in schönster "Treschen-Müller-Manier" schlichtweg verblüfft. Möglicherweise wäre ich selbst nie darauf gekommen.
Ich habe dann schließlich im Laufe meiner Reiki-Erfahrungs-Jahre absolut die eine oder andere Geschichte gehört, bei der sich mir die Nackenhaare sträubten. Zum Bespiel die Geschichte eines Möchte-Gern-Gurus, eines kleinen, kleinen Männchens, welches zu gerne die Frauen um sich gescharrt hätte. Er ist nicht weit gekommen. Der behauptete unter anderem, Reiki könne man nur splitternackt praktizieren .... Armes Würstchen. Doch klar ist: wäre nicht gerade zufällig Reiki sein versuchtes Lockmittel gewesen, hätte es unter tausend anderen Möglichkeiten auswählen können, um seinen Rahmen zu setzen, sein fragwürdiges Konzept zu verkaufen und die Leere in seinem Leben zu füllen. Man schaue in die Geschichtsbücher der Welt.
Auch gibt es Reiki-Praktizierende, die unheimlich gerne verbieten, tue dies nicht, tue das nicht, doch an solche Menschen bin ich ebenfalls immer nur am Rande gestoßen, sie haben mich stets augenblicklich stutzig gemacht.
Für mich und nach meinen Erfahrungen bedeutet Reiki Freiheit. Und daher: Sollte Reiki eine Sekte sein, dann nur, wenn die Menschheit in ihrer Gesamtheit eine Sekte ist ....
Dienstag, 24. Januar 2012
Keine Angst vor Reiki, Teil 2
Prolog:
"Du kannst doch jetzt nicht so einen Quatsch da machen und das ganze Wochenende unterwegs sein, wenn der Junge nach Hause kommt." Doch, doch, konnte sie, und genau die Entscheidung, diesen "Quatsch" zu machen, der sich dann gar nicht als solcher herausstellte, sondern tatsächlich als eine, wenn nicht die beste Errungenschaft ihres Lebens, rettete ihr möglicherweise, wenn nicht sogar ganz bestimmt, einige Monate später ihren Hintern. Auf den Punkt gebracht. Anders lässt sich das nicht beschreiben. Gegen das Unverständnis ihrer Familie revoluzernd, also ein Reiki-Seminar. Heute kein Thema, durchaus gesellschaftlich etabliert, wenn auch teils belächelt, aber das macht nichts. Vor rund 15 Jahren jedoch eine brisante Entscheidung. Jedenfalls in ihrem damaligen sozialen wie beruflichen Umfeld. Zwei Tage Meditieren, Lernen, Sich selbst kennenlernen ("als wüsste man nicht, wer man ist!"), einen Weg aus der Migräne finden ..... "Ach was? Also doch so ein Quatsch, wo doch schon die ganzen Medikamente nicht helfen, und wenn du nun einen Gehirn-Tumor hast?" Na, besten Dank. "Der Junge" musste sich dann eben mal ein Wochenende allein beschäftigen, schaffte er doch die Woche über auch, auf seiner Fortbildung mit anderen netten Menschen und besonders netten Frauen, und die Fortbildung überhaupt war eine so ganz unberufliche .....
Verändert man sich durch Reiki?
Das will ich doch schwer hoffen! Warum sollte man sonst eine neue Erfahrung machen, wenn nicht, um daraus zu lernen? Daran zu wachsen? Inspiriert zu werden? Sollte ich jemals auf den Gedanken kommen, einen 10-wöchigen Kurs im Topflappen-Häkeln zu besuchen, wünsche ich mir danach doch auch die Veränderung, dass ich danach kreativ Topflappen häkeln kann, oder etwa nicht?!
Ob man sich nun zu Reiki-Behandlungen entscheidet, oder in den 1. Reiki-Grad eingeweiht werden möchte - Hand aufs Herz, man ist doch zumindest neugierig. Was Reiki eigentlich ist. Was eine Energie-Behandlung mit einem macht. Und vielleicht bis höchstwahrscheinlich ist man auch auf der Suche. Auf der Suche nach Veränderung, ob im kleinen oder großen Stil, und ob nun spontan zu benennen oder irgendwie nicht greifbar. Ist beides Recht.
Wir Menschen sind Wesen, die schaffen wollen, im Sinne von Erschaffen, zumindest solange wir lebendig auf dieser Welt weilen und nicht als gefühlsmäßig Untote vor uns her trotten, und ob wir unsere Erfahrungswerte nun aufstocken durch Musik, Kultur, Literatur, Sport, und so weiter, und sofort, entscheidet unser Naturell. Nur kann Besagtes im Verborgenen schlummern. Oder sich verstecken, vor den Mitmenschen und vor uns selbst.
Reiki wird uns möglicherweise aufwecken. Das ist keine Warnung, sondern ein Versprechen. Gepaart mit unserem größten, positiven Machtpotential, unserem herrlichen freien Willen, setzen wir mit und durch Reiki Energien frei, die unserem Wesen mehr entsprechen, als jemals etwas zuvor. Ja, das ist Veränderung. Reiki bringt gegebenenfalls ans Licht, was wir - schade, schade - bis dato als unseren Schatten empfunden haben: zum Beispiel, weil unsere Eltern das so sahen und sehen und wir es so gelernt haben. Nun, wir machen uns frei. Insofern verändert man sich durchaus durch Reiki. Aber nicht in seiner Basis, keine Sorge, sondern seine Basis fröhlich im freien Blick!
Oho, das wird dem Umfeld nicht immer zusagen. "Der Junge" beispielsweise war damals gar nicht erbaut .... und versuchte auch, ihr die Suppe zu versalzen. Hätte sogar fast funktioniert. Doch die Seele siegt immer, wenn man sie lässt. Und durch Reiki im hellen Licht erstrahlen lässt.
... to be continued .....
beim nächsten Mal: Keine Angst vor Reiki, Teil 3: Ist Reiki eine Sekte?
"Du kannst doch jetzt nicht so einen Quatsch da machen und das ganze Wochenende unterwegs sein, wenn der Junge nach Hause kommt." Doch, doch, konnte sie, und genau die Entscheidung, diesen "Quatsch" zu machen, der sich dann gar nicht als solcher herausstellte, sondern tatsächlich als eine, wenn nicht die beste Errungenschaft ihres Lebens, rettete ihr möglicherweise, wenn nicht sogar ganz bestimmt, einige Monate später ihren Hintern. Auf den Punkt gebracht. Anders lässt sich das nicht beschreiben. Gegen das Unverständnis ihrer Familie revoluzernd, also ein Reiki-Seminar. Heute kein Thema, durchaus gesellschaftlich etabliert, wenn auch teils belächelt, aber das macht nichts. Vor rund 15 Jahren jedoch eine brisante Entscheidung. Jedenfalls in ihrem damaligen sozialen wie beruflichen Umfeld. Zwei Tage Meditieren, Lernen, Sich selbst kennenlernen ("als wüsste man nicht, wer man ist!"), einen Weg aus der Migräne finden ..... "Ach was? Also doch so ein Quatsch, wo doch schon die ganzen Medikamente nicht helfen, und wenn du nun einen Gehirn-Tumor hast?" Na, besten Dank. "Der Junge" musste sich dann eben mal ein Wochenende allein beschäftigen, schaffte er doch die Woche über auch, auf seiner Fortbildung mit anderen netten Menschen und besonders netten Frauen, und die Fortbildung überhaupt war eine so ganz unberufliche .....
Verändert man sich durch Reiki?
Das will ich doch schwer hoffen! Warum sollte man sonst eine neue Erfahrung machen, wenn nicht, um daraus zu lernen? Daran zu wachsen? Inspiriert zu werden? Sollte ich jemals auf den Gedanken kommen, einen 10-wöchigen Kurs im Topflappen-Häkeln zu besuchen, wünsche ich mir danach doch auch die Veränderung, dass ich danach kreativ Topflappen häkeln kann, oder etwa nicht?!
Ob man sich nun zu Reiki-Behandlungen entscheidet, oder in den 1. Reiki-Grad eingeweiht werden möchte - Hand aufs Herz, man ist doch zumindest neugierig. Was Reiki eigentlich ist. Was eine Energie-Behandlung mit einem macht. Und vielleicht bis höchstwahrscheinlich ist man auch auf der Suche. Auf der Suche nach Veränderung, ob im kleinen oder großen Stil, und ob nun spontan zu benennen oder irgendwie nicht greifbar. Ist beides Recht.
Wir Menschen sind Wesen, die schaffen wollen, im Sinne von Erschaffen, zumindest solange wir lebendig auf dieser Welt weilen und nicht als gefühlsmäßig Untote vor uns her trotten, und ob wir unsere Erfahrungswerte nun aufstocken durch Musik, Kultur, Literatur, Sport, und so weiter, und sofort, entscheidet unser Naturell. Nur kann Besagtes im Verborgenen schlummern. Oder sich verstecken, vor den Mitmenschen und vor uns selbst.
Reiki wird uns möglicherweise aufwecken. Das ist keine Warnung, sondern ein Versprechen. Gepaart mit unserem größten, positiven Machtpotential, unserem herrlichen freien Willen, setzen wir mit und durch Reiki Energien frei, die unserem Wesen mehr entsprechen, als jemals etwas zuvor. Ja, das ist Veränderung. Reiki bringt gegebenenfalls ans Licht, was wir - schade, schade - bis dato als unseren Schatten empfunden haben: zum Beispiel, weil unsere Eltern das so sahen und sehen und wir es so gelernt haben. Nun, wir machen uns frei. Insofern verändert man sich durchaus durch Reiki. Aber nicht in seiner Basis, keine Sorge, sondern seine Basis fröhlich im freien Blick!
Oho, das wird dem Umfeld nicht immer zusagen. "Der Junge" beispielsweise war damals gar nicht erbaut .... und versuchte auch, ihr die Suppe zu versalzen. Hätte sogar fast funktioniert. Doch die Seele siegt immer, wenn man sie lässt. Und durch Reiki im hellen Licht erstrahlen lässt.
... to be continued .....
beim nächsten Mal: Keine Angst vor Reiki, Teil 3: Ist Reiki eine Sekte?
Montag, 23. Januar 2012
Keine Angst vor Reiki
Prolog
Ein herrlicher Morgen auf Mallorca. Ich habe es mir vor meinem orangegestrichenen Laden in Ca´n Picafort bequem gemacht, genüsslich die Beine ausgestreckt, die Sonne lacht vom strahlendblauen Himmel ihr schönstes Lächeln. Ein überaus leckeres Heißgetränk meiner Wahl schlürfend und den sanften Sommerwind in meinen offenen Haaren. Seitlicher Meerblick. Und in diesem Moment des beinah unbeschreiblich schönen Friedens in meinem wunderbaren Leben fällt ein dunkler, dunkler Schatten über mein Gesicht: "Hallo, du bist doch sicher die Susanne. Ich möchte dir was schenken!!!!! Ich bin auch Reikimeister und wir Reikianer müssen doch zusammenhalten ....." Und ich muss spontan loslachen, Schatten hin oder her, den lösen wir mal flotti auf, denn ich bin an diesem Morgen nicht nur von der Sonne beschienen, sondern mir ist auch schnellstens sonnenklar: dieser Typ, der sich da vor mir aufgebaut hat, will mir was verkaufen. Alles an ihm strotzt nur so vor Lug und Betrug, und ob er nun Reikimeister ist oder nicht, macht die Sache für ihn scheinbar auch nicht besser. Mein Lachen versteht er prompt als Ausdruck reinster Freude unter Reikianern, diesen Ausdruck hatte ich bis dato noch nicht gehört, und legt auch gleich mit seinem Turbo-Verkaufsgespräch los. Schenken will er mir die einmalige Gelegenheit, in meinem Wohlfühl-Laden sein fragwürdiges Produkt zu vertickern, damit ich mit umgerechnet ein-einhalb Prozent oder so an seinem Gewinn beteiligt werde, hurra. Unser Gespräch ist relativ zügig beendet, ich glaube ihm kein Wort und seinem Produkt nicht, was es verspricht, und außerdem wird mein Kaffee kalt. Von Herzen wünsche ich ihm alles Gute auf seinem Weg, ob das nun finanzieller Reichtum oder Erkenntnis oder beides sein wird, soll er mit dem Universum klar machen.
Reiki ist für mich kein Verkaufsargument, sondern eine Entscheidung. Eine Lebenseinstellung: zunächst in dem Rahmen, sich ganz simpel neuen Möglichkeiten zuzuwenden, später vielleicht, und bei mir war das definitiv so, diese Möglichkeiten als Geschenk anzunehmen und auch anderen Menschen ans Herz zu legen, sofern sie denn möchten. Reiki ist Reiki, und uns bleibt überlassen, was wir daraus machen. Reiki ist Energie.
Keine Angst vor Reiki
"Das ist doch alles so ein Quatsch und hilft gar nichts. Bleiben Sie mir bloß weg mit diesem ganzen Mist!" Eine sichtlich wütende und tief verängstigte Frau steht in unserer Praxis und sucht das Gespräch. Irgendetwas hat sie zu uns geführt, nun ist sie da und weiß nicht, wohin mit sich selbst, und sofort gehen möchte sie auch nicht. Von Reiki hält sie absolut nichts. Im Gegenteil. Sollte es einen wundern? Wurde dem Sohn ihrer Nachbarin doch Spontanheilung durch Reiki und ein langes Erwachsenenleben versprochen, kurz bevor er, noch nicht einmal im Teenageralter, an Leukämie verstarb. Die Eltern, so berichtet sie, hätten nach dem letzten Strohhalm gegriffen, nach Reiki, so viel Geld bezahlt, und nun sei das Kind tot. Wir verstehen ihren Schmerz und warten auf die Frage, die dann zögerlich kommt: "Und wie sehen Sie das?" Natürlich können wir die Gesamtsituation nicht beurteilen, wir kennen weder die direkt Beteiligten noch den tatsächlichen Verlauf der Begebenheit. Knallharte Tatsache ist, dass ein Kind gestorben ist, mit oder ohne Reiki, mit oder ohne Schulmedizin, trotz Beten und Bitten und Hoffen. Zurück bleiben Trauer und Angst. Die Angst vor dem Tod. Die Angst, dass man selbst nicht zu retten ist: Vor dem Leben, dass in der letzten Instanz auf nichts anderes hinausläuft, als auf den Tod.
Was wir unter anderem gegen diese Angst tun können, ist, unser Leben bis dahin so angenehm wie möglich zu gestalten, also das "Zwischendrin". Dazu sind wir hier. Um Erfahrungen zu machen. Zu lernen. Zu fehlen. Zu siegen. Zu gestalten ....
Kann Reiki heilen?
Kann Reiki tatsächlich heilen? Die Frage, auf die es für viele Menschen immer wieder hinausläuft. Dazu könnte man nun einen langen, langen Exkurs starten und erst einmal definieren, was "Gesundheit" bedeutet und ob "Lebensqualität gleich Lebensdauer" ist. Und so weiter und so fort. Die schnelle Antwort: Reiki macht den Körper nicht unsterblich. Aber Reiki kann heilen. In gewissen Situationen, unter gewissen Umständen. Auf verschiedenen Ebenen. Den Körper. Und manchmal auch "nur den Geist". Dass durften wir selbst, mein Mann und ich, bei unserer Arbeit vielfach beobachten. Ich akzeptiere ohne wenn und aber das Argument: "Na, vielleicht wäre derjenige auch ohne Reiki wieder gesund geworden ...." und sage "um so besser"! Doch ich habe Fälle miterleben dürfen, wo die schulmedizinische Untersuchung direkt in der Nachfolge von Reikibehandlungen gesündere Blutwerte ergab. Bluthochdruckmittel unnötig wurden. Lymphknoten in der Brust kurz vor dem anberaumten OP-Termin "unerklärlich verschwunden" waren, ebenso ein medizinisch betrachtet nur durch die OP zu entfernender Nierenstein. Ich habe beobachten dürfen, wie unter Reikibehandlungen quälende Neurodermitis in einen erträglichen Zustand verwandelt wurde, Migräneattacken auf ein Minimum reduziert werden konnten, Menschen wieder zu ruhigem Schlaf gefunden haben, nachdem schulmedizinische Maßnahmen über Jahre hinweg keine Lösung gebracht hatten. Unzählige Beispiele in mittlerweile über 10 Jahren intensiver Berufspraxis als Reikimeisterin und Therapeutin. Ich kann und werde nie behaupten, Reiki heile alles und immer, doch ich traue mich durchaus zu sagen: Reiki ist immer eine Chance und absolut den Versuch wert.
Reiki ist nichts, was uns Angst machen muss, sondern ganz im Gegenteil: Mut und Kraft schenken kann, unser Leben in seiner Gesamtheit zu betrachten und anzunehmen. Ob wir dann sterben oder noch ein paar Jahre auf der Erde bleiben, hängt von Reiki genauso viel oder wenig ab, wie von der Schuldmedizin. Es hängt von uns ab: von unserem Lebensweg.
Ein herrlicher Morgen auf Mallorca. Ich habe es mir vor meinem orangegestrichenen Laden in Ca´n Picafort bequem gemacht, genüsslich die Beine ausgestreckt, die Sonne lacht vom strahlendblauen Himmel ihr schönstes Lächeln. Ein überaus leckeres Heißgetränk meiner Wahl schlürfend und den sanften Sommerwind in meinen offenen Haaren. Seitlicher Meerblick. Und in diesem Moment des beinah unbeschreiblich schönen Friedens in meinem wunderbaren Leben fällt ein dunkler, dunkler Schatten über mein Gesicht: "Hallo, du bist doch sicher die Susanne. Ich möchte dir was schenken!!!!! Ich bin auch Reikimeister und wir Reikianer müssen doch zusammenhalten ....." Und ich muss spontan loslachen, Schatten hin oder her, den lösen wir mal flotti auf, denn ich bin an diesem Morgen nicht nur von der Sonne beschienen, sondern mir ist auch schnellstens sonnenklar: dieser Typ, der sich da vor mir aufgebaut hat, will mir was verkaufen. Alles an ihm strotzt nur so vor Lug und Betrug, und ob er nun Reikimeister ist oder nicht, macht die Sache für ihn scheinbar auch nicht besser. Mein Lachen versteht er prompt als Ausdruck reinster Freude unter Reikianern, diesen Ausdruck hatte ich bis dato noch nicht gehört, und legt auch gleich mit seinem Turbo-Verkaufsgespräch los. Schenken will er mir die einmalige Gelegenheit, in meinem Wohlfühl-Laden sein fragwürdiges Produkt zu vertickern, damit ich mit umgerechnet ein-einhalb Prozent oder so an seinem Gewinn beteiligt werde, hurra. Unser Gespräch ist relativ zügig beendet, ich glaube ihm kein Wort und seinem Produkt nicht, was es verspricht, und außerdem wird mein Kaffee kalt. Von Herzen wünsche ich ihm alles Gute auf seinem Weg, ob das nun finanzieller Reichtum oder Erkenntnis oder beides sein wird, soll er mit dem Universum klar machen.
Reiki ist für mich kein Verkaufsargument, sondern eine Entscheidung. Eine Lebenseinstellung: zunächst in dem Rahmen, sich ganz simpel neuen Möglichkeiten zuzuwenden, später vielleicht, und bei mir war das definitiv so, diese Möglichkeiten als Geschenk anzunehmen und auch anderen Menschen ans Herz zu legen, sofern sie denn möchten. Reiki ist Reiki, und uns bleibt überlassen, was wir daraus machen. Reiki ist Energie.
Keine Angst vor Reiki
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| Reiki macht den Körper nicht unsterblich, kann aber tiefen Frieden und den Mut, zu leben, schenken. www.samaki.de, Reiki auf Mallorca |
Was wir unter anderem gegen diese Angst tun können, ist, unser Leben bis dahin so angenehm wie möglich zu gestalten, also das "Zwischendrin". Dazu sind wir hier. Um Erfahrungen zu machen. Zu lernen. Zu fehlen. Zu siegen. Zu gestalten ....
Kann Reiki heilen?
Kann Reiki tatsächlich heilen? Die Frage, auf die es für viele Menschen immer wieder hinausläuft. Dazu könnte man nun einen langen, langen Exkurs starten und erst einmal definieren, was "Gesundheit" bedeutet und ob "Lebensqualität gleich Lebensdauer" ist. Und so weiter und so fort. Die schnelle Antwort: Reiki macht den Körper nicht unsterblich. Aber Reiki kann heilen. In gewissen Situationen, unter gewissen Umständen. Auf verschiedenen Ebenen. Den Körper. Und manchmal auch "nur den Geist". Dass durften wir selbst, mein Mann und ich, bei unserer Arbeit vielfach beobachten. Ich akzeptiere ohne wenn und aber das Argument: "Na, vielleicht wäre derjenige auch ohne Reiki wieder gesund geworden ...." und sage "um so besser"! Doch ich habe Fälle miterleben dürfen, wo die schulmedizinische Untersuchung direkt in der Nachfolge von Reikibehandlungen gesündere Blutwerte ergab. Bluthochdruckmittel unnötig wurden. Lymphknoten in der Brust kurz vor dem anberaumten OP-Termin "unerklärlich verschwunden" waren, ebenso ein medizinisch betrachtet nur durch die OP zu entfernender Nierenstein. Ich habe beobachten dürfen, wie unter Reikibehandlungen quälende Neurodermitis in einen erträglichen Zustand verwandelt wurde, Migräneattacken auf ein Minimum reduziert werden konnten, Menschen wieder zu ruhigem Schlaf gefunden haben, nachdem schulmedizinische Maßnahmen über Jahre hinweg keine Lösung gebracht hatten. Unzählige Beispiele in mittlerweile über 10 Jahren intensiver Berufspraxis als Reikimeisterin und Therapeutin. Ich kann und werde nie behaupten, Reiki heile alles und immer, doch ich traue mich durchaus zu sagen: Reiki ist immer eine Chance und absolut den Versuch wert.
Reiki ist nichts, was uns Angst machen muss, sondern ganz im Gegenteil: Mut und Kraft schenken kann, unser Leben in seiner Gesamtheit zu betrachten und anzunehmen. Ob wir dann sterben oder noch ein paar Jahre auf der Erde bleiben, hängt von Reiki genauso viel oder wenig ab, wie von der Schuldmedizin. Es hängt von uns ab: von unserem Lebensweg.
Sonntag, 11. Dezember 2011
El Gordo steht vor der Tür: Viel Glück für die größte Lotterie der Welt!
Immerhin seit fast 200 Jahren Tradition: die Weihnachts-Lotterie "Sorteo de Navidad", deren erste Auslosung so, wie wir sie auch heute noch kennen, am 18. Dezember 1812 stattfand. Ihren Namen "Sorteo de Navidad" erhielt das Glücks-Spektakel dann 80 Jahre später.
Statistisch betrachtet nimmt so gut wie jeder Spanier und auch fast jeder Wahl-Spanier an diesem Spiel um die ganz großen Geldsummen teil, und so auch mein geliebter Ehemann und ich, die Ausländer und Zugereisten, viele unserer Bekannten und Freunde, die auf Mallorca leben. Und natürlich wollen wir alle den Einen, wir bitten "El Gordo" herbei, den Dicken, den Hauptgewinn. Na wenn schon, denn schon.
Am 22. Dezember sitzen wir dann zwar nicht wie die meisten anderen Losinhaber vor dem Fernseher, um die Ziehung zu verfolgen, aber wir gehen definitiv intensivst in Gedanken mit. Und wünschen uns natürlich selbst Glück. Sonst würde man schließlich nicht spielen!
Kurz zum Prozedere:
"Die Ziehung der Gewinnzahlen, die im Hauptsaal der staatlichen Lotteriegesellschaft in Spanien vorgenommen wird, wird live von Fernsehen und Radio übertragen. Spanienweit wird diese Ziehung verfolgt, kaum eine Bar, aus deren Räumen dann nicht das Gesinge der Zahlen ertönt. Die Veranstaltung dauert über mehrere Stunden, Höhepunkt ist die Ziehung des Dicken. Neben El Gordo werden auch kleinere Preise ausgespielt, auf 1500 einzelne Losnummern fallen Gewinne in Höhe von 1000 Euro. Die gezogenen Glücksnummern werden von Kindern aus der Madrider Schule San Ildefonso ... singend vorgetragen. Inzwischen sind bei den Weihnachtsziehungen 36 Kinder beteiligt, die wegen dem Klang ihrer Stimme und ihrer Aussprache ausgewählt werden. Die Gewinnzahlen werde mit einer gewissen Monotonie vorgetragen.
Als erstes wird aus einer goldenen Trommel eine kleine Holzkugel gezogen und dann aus der nächsten Trommel eine weitere Kugel. Die eine enthält die fünfstellige Glückszahl, die andere die Höhe der Gewinnsumme. Danach werden beide Zahlen vorgesungen. Seit 1984 ist auch die Gleichberechtigung in der Weihnachtslotterie eingezogen, seit dem dürfen auch Mädchen die Glücksnummer vortragen. " (Wer sich für den genauen Ablauf interessiert, lese bitte weiter unter Quelle http://www.spanien-bilder.com/infos/weihnachten-in-spanien/weihnachtslotterie-el-gordo-spanien.php)
Wir selbst halten ein Zehntellos, décimo genannt, in unseren Händen, erstanden in unserer Lieblingsbar in Ca´n Picafort, dem Sa Placa, wo man auch im Winter draußen sitzen und aufs Meer schauen kann, der Kaffee immer heiß, stark und kräfteweckend ist, und die Besitzer, die Männer hinter der Theke, so herrlich und sympathisch tief-brummelig sind, dass wir alle dort einfach gewinnen müssen .... müssten .... sollten ..... wir drücken die Daumen!
Und wie gefragt? Was wäre wenn? Was würden wir mit so einer Menge Geld anstellen? Puh, im ersten Moment: erst einmal nichts. Ich müsste erst einmal mindestens einen Tag meditieren, um weiterhin durchatmen zu können vor lauter Aufregung. Den Leutchen, die gerne behaupten, Geld "alleine" mache ja nicht glücklich, gebe ich zwar vom Prinzip her recht, aber ausprobieren würde ich schon einmal gerne, ob mich finanzieller Reichtum nicht auch zumindest ein Stückchen weit glücklicher werden ließe. Zusätzlich, meine ich. Glücklich kann man schließlich und letztendlich gar nicht genug sein!
Dienstag, 6. Dezember 2011
Ich bin jetzt wieder schick!
Die für unseren allumfassend zu deckenden modischen Informations-Status unumgänglich gewordenen It-Girls machen es uns spielerisch und dabei mit Bravour vor. Sie widmen ihre kostbare Zeit nicht etwa Banalitäten wie ihrer Ausbildung oder der Arbeit eines Normal-Sterblichen, sondern dem höheren Ziel der Trend-Setzung, ihrer Berufung durch die Götter der edlen Stoffe und wilden Muster, und ziehen den mittlerweile zum dicken, straffen Leitstrick avancierten modischen Faden durch unser aller simple life. Neben ihnen bekleiden die A- bis Z-Promis der Musikszene die Ämter der Fashion-Gurus und demonstrieren, wie wir einfachen Mädels von heute sinnvoll und stilgerecht unsere Kleiderkammern auffüllen müssen, um ansehnlich-akzeptabel das Haus zu verlassen.
Die unzähligen kreativen Mode-Labels der ganz, ganz Großen und Kleinen inspirieren uns unaufhörlich, und lassen uns nicht nur mit simplen quietschgelben Gummistiefeln im Regen stehen, es sei denn, neongelb ist alle Jahre wieder einmal angesagt, oder der Out-door-look der Fischerei-Fach-Mitarbeiter, sondern sie bringen uns auf modisch sicherem Fuß durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Gummistiefel habe ich auch. Die sind für den herrlichen natural belassenen und in Sandtönen gehaltenen Mallorca-Strand an stürmischen graublauen Ton-in-Ton-Wintertagen die idealen Begleiter. Und in diesem Jahr sicher nicht in Gelb. Taschen in Gelb ja, Stiefel bitte nein. Gummistiefel trägt Frau genau und nur von der Firma, die auch die Regentreter der Queen zur Verfügung stellt. Englischer Jagd-Gummi-Trend herrscht bereits seit dem Frühjahr, und es war laut zahlreicher Frauen-Fachzeitschriften, die ich immer mal wieder (Hilfe, etwa aus Mitleid?) geschenkt bekomme, absolut machbar, besagte Schaftschuhe zum frischfröhlich bunten und flatternden Blümchenkleid zu präsentieren. Sorry, ich weiß, diese Information kommt etwas spät, aber ich habe gerade erst ein paar alte Ausgaben gesichtet.
Zu den richtigen Gummistiefeln ist dann schon fast alles erlaubt, aber vorsicht, nur fast. Hier lauert der Mode-Teufel, der - wie immer - im Detail steckt: Kein Bleistiftrock bitte, böser Fehler! Aber ..... und jetzt kommt das Beste: durchaus ein Parka. Hurra! Kuschelig mit Kunstfell und dickem Futter, in Olive-Grün, ein klein wenig wie bei der Bundeswehr, doch definitiv ohne politisches Statement! Für diesen Return konnte Frau nur beten! Ich zumindest falle fast ehrfürchtig auf die Knie vor so viel modischer Raffinesse. Von der Mode-Szene wiederbelebt, darf ich meinen Antiken in diesem Winter nun ungeniert bis mega-stolz der Öffentlichkeit präsentieren, und muss mich nicht schnellstens und ja bestens getarnt in die Dünen schlagen, wenn mir beim Spaziergang durch die menschen-reduzierte Natur meiner Heimat-Insel eine Menschen-Seele begegnet.
Ich bin jetzt wieder einmal schick. Das ist ein Ding, der Parka an sich und die Sache als solche. Auf dem catwalk gefeiert. Und so wage ich es sogar parka-umhüllt bis in die Stadt Palma. Dann allerdings nicht mit besagten Gummistiefeln, sondern mit Leder an den Füßen und dicken, derben Sohlen unter meinen Sieben-Meilen-Messe-Mailand-Stiefeln vom vergangenen Jahr (ich berichtete ...). Wie erwähnt, das Detail ....
Passend dazu meine Frisur - auch in diesem Punkt durfte ich jüngst lernen und staunen - dem Fransen-Zuppel-Outdoor-Styling: für das so ein durchschnittliches It-Girl sich mindestens stundenlang vom In-Coiffeur gelen und zwirbeln lässt, bis die Strubbel sitzen, ich dagegen kurz mal den Kopf aus der Haustür und in die Meeresbrise halte ..... Wind und Feuchtigkeit, und die Frisur sitzt!
Bei so viel modisch-internationaler und weltlicher Angepasstheit kann ich mir dann aber doch nicht meine kunterbunt-glitzernde XL samaki-Brosche verkneifen, denn hey, erstens ist bald xmas, zweitens ist Mode Kreativität! Und da ich gerade keine gelbe Tasche zur Hand habe, schlenkere ich fröhlich mit meiner bewährten, großen Knallroten durch die Gegend, und das mit einer Mischung aus Selbstbewusstsein und ein klitzekleines bisschen Selbst-Ironie, dass ich glatt damit durchgehe!
Schade eigentlich, dass ich für so ein It-Girl nun schon viel zu alt bin, der Job hätte mir auch Spaß gemacht!
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| Glücklich und stilsicher auf dem Weg nach Palma-City. |
Gummistiefel habe ich auch. Die sind für den herrlichen natural belassenen und in Sandtönen gehaltenen Mallorca-Strand an stürmischen graublauen Ton-in-Ton-Wintertagen die idealen Begleiter. Und in diesem Jahr sicher nicht in Gelb. Taschen in Gelb ja, Stiefel bitte nein. Gummistiefel trägt Frau genau und nur von der Firma, die auch die Regentreter der Queen zur Verfügung stellt. Englischer Jagd-Gummi-Trend herrscht bereits seit dem Frühjahr, und es war laut zahlreicher Frauen-Fachzeitschriften, die ich immer mal wieder (Hilfe, etwa aus Mitleid?) geschenkt bekomme, absolut machbar, besagte Schaftschuhe zum frischfröhlich bunten und flatternden Blümchenkleid zu präsentieren. Sorry, ich weiß, diese Information kommt etwas spät, aber ich habe gerade erst ein paar alte Ausgaben gesichtet.
Zu den richtigen Gummistiefeln ist dann schon fast alles erlaubt, aber vorsicht, nur fast. Hier lauert der Mode-Teufel, der - wie immer - im Detail steckt: Kein Bleistiftrock bitte, böser Fehler! Aber ..... und jetzt kommt das Beste: durchaus ein Parka. Hurra! Kuschelig mit Kunstfell und dickem Futter, in Olive-Grün, ein klein wenig wie bei der Bundeswehr, doch definitiv ohne politisches Statement! Für diesen Return konnte Frau nur beten! Ich zumindest falle fast ehrfürchtig auf die Knie vor so viel modischer Raffinesse. Von der Mode-Szene wiederbelebt, darf ich meinen Antiken in diesem Winter nun ungeniert bis mega-stolz der Öffentlichkeit präsentieren, und muss mich nicht schnellstens und ja bestens getarnt in die Dünen schlagen, wenn mir beim Spaziergang durch die menschen-reduzierte Natur meiner Heimat-Insel eine Menschen-Seele begegnet.
Ich bin jetzt wieder einmal schick. Das ist ein Ding, der Parka an sich und die Sache als solche. Auf dem catwalk gefeiert. Und so wage ich es sogar parka-umhüllt bis in die Stadt Palma. Dann allerdings nicht mit besagten Gummistiefeln, sondern mit Leder an den Füßen und dicken, derben Sohlen unter meinen Sieben-Meilen-Messe-Mailand-Stiefeln vom vergangenen Jahr (ich berichtete ...). Wie erwähnt, das Detail ....
Passend dazu meine Frisur - auch in diesem Punkt durfte ich jüngst lernen und staunen - dem Fransen-Zuppel-Outdoor-Styling: für das so ein durchschnittliches It-Girl sich mindestens stundenlang vom In-Coiffeur gelen und zwirbeln lässt, bis die Strubbel sitzen, ich dagegen kurz mal den Kopf aus der Haustür und in die Meeresbrise halte ..... Wind und Feuchtigkeit, und die Frisur sitzt!
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| Meine samaki-Brosche, was brauche ich xmas, glitzern kann ich selbst (www.samakishop.com, ab 9.12.!). |
Schade eigentlich, dass ich für so ein It-Girl nun schon viel zu alt bin, der Job hätte mir auch Spaß gemacht!
Sonntag, 4. Dezember 2011
Der Mensch an sich, der jammert gerne
Was ich doch noch einmal schreiben wollte, nachdem ich eigentlich dachte, ach komm, es lohnt sich nicht wirklich, denn dann jammere ich ja auch fröhlich mit und über die elende menschliche Natur im Allgemeinen, und tröpfele so zusätzlich fettes Öl ins lodernde Feuer der weitgreifenden Trübsinnigkeit, aber interessant ist es dann doch immer wieder: Der Mensch an sich, der jammert gerne. Selbst wenn er - nach allgemein anerkannten Gesichtspunkten der Gesellschaft und Richtlinien des menschlichen Jammertals nichts zu jammern hätte. Man erkennt deutlich, die Konturen verwischen schnell, und wer tatsächlich nörgeln und aufstöhnen will, der findet das vertraute Haar in der Suppe mit einer Zielsicherheit, die er genauso gut oder vielleicht noch besser darauf verwenden könnte, die schönen Seiten des Lebens zu beleuchten. Oder er findet das Haar ja eben nicht und jammert trotzdem. Das geht auch und geschieht öfters, als man denkt.
Leute, Leute, ist es euch wirklich so schön ums Herz, wenn ihr die super 100 tollen Punkte eures täglichen Daseins dem Einen unterordnet, der aus der Reihe tanzt? Dabei vielleicht noch nicht einmal sooooo schlimm ist, das es sich zu Jammern lohnt, sondern durchaus und mit einem Lächeln auf dem Gesicht unter der Rubrik "echt dumm gelaufen" abgelegt werden könnte?
Woher rührt nur diese wie ein Virus kursierende und um sich greifende Unzufriedenheit der Menschen, die sich schlicht und einfach ihres Lebens freuen könnten? Die gesund sind, wenn auch im relativen Rahmen, die nicht nur genügend Nahrung haben, sondern sich sogar den Genuss des Luxus leisten dürfen! Die mehr als ein Dach über dem Kopf haben und in stürmischen Nächten in ihrem sicheren Zuhause den Kopf auf das Seidenkissen betten?
Dass der Mensch an sich gerne jammert, ist nichts Neues. Doch könnte man meinen, da es dermaßen altbekannt ist, müsste es langsam aber sicher zumindest langweilig werden. Weit gefehlt. Jammern gibt tatsächlich Sicherheit. Ja, das können wir gut. Jammern bringt soziale Kontakte. Jammern verbindet. Ich bin dann mal lieber weg, ab auf die einsame Insel, und ich packe noch nicht einmal facebook in meinen Koffer, denn ich sehne mich nach der totalen jammerfreien Zone, die nur ich selbst mir schaffen kann. Und dann doch wieder in der Hoffnung, meine fröhlichen Wellen sanft überschwappen zu lassen, auf das andere auf den Geschmack kommen mögen, im Meer der Glückseeligkeit zu baden und in die Spähren des Universums hinauszuträllern: "Himmel, was hab ich es gut!" Sollte mein Plan auf Dauer nicht aufgehen, und ich bin tendenziell ausdauernd, kann ich ja später immer noch ausgiebig darüber jammern .....
Leute, Leute, ist es euch wirklich so schön ums Herz, wenn ihr die super 100 tollen Punkte eures täglichen Daseins dem Einen unterordnet, der aus der Reihe tanzt? Dabei vielleicht noch nicht einmal sooooo schlimm ist, das es sich zu Jammern lohnt, sondern durchaus und mit einem Lächeln auf dem Gesicht unter der Rubrik "echt dumm gelaufen" abgelegt werden könnte?
Woher rührt nur diese wie ein Virus kursierende und um sich greifende Unzufriedenheit der Menschen, die sich schlicht und einfach ihres Lebens freuen könnten? Die gesund sind, wenn auch im relativen Rahmen, die nicht nur genügend Nahrung haben, sondern sich sogar den Genuss des Luxus leisten dürfen! Die mehr als ein Dach über dem Kopf haben und in stürmischen Nächten in ihrem sicheren Zuhause den Kopf auf das Seidenkissen betten?
Dass der Mensch an sich gerne jammert, ist nichts Neues. Doch könnte man meinen, da es dermaßen altbekannt ist, müsste es langsam aber sicher zumindest langweilig werden. Weit gefehlt. Jammern gibt tatsächlich Sicherheit. Ja, das können wir gut. Jammern bringt soziale Kontakte. Jammern verbindet. Ich bin dann mal lieber weg, ab auf die einsame Insel, und ich packe noch nicht einmal facebook in meinen Koffer, denn ich sehne mich nach der totalen jammerfreien Zone, die nur ich selbst mir schaffen kann. Und dann doch wieder in der Hoffnung, meine fröhlichen Wellen sanft überschwappen zu lassen, auf das andere auf den Geschmack kommen mögen, im Meer der Glückseeligkeit zu baden und in die Spähren des Universums hinauszuträllern: "Himmel, was hab ich es gut!" Sollte mein Plan auf Dauer nicht aufgehen, und ich bin tendenziell ausdauernd, kann ich ja später immer noch ausgiebig darüber jammern .....
Mittwoch, 30. November 2011
Gift-Warnung für Son Serra de Marina
In Hafen-Nähe liegt herum, was definitiv nicht dorthin gehört!
Extrem vergiftet hat sich unser Bhanu gestern beim Spielen am Strand von Son Serra de Marina, in Hafen-Nähe, Richtung Ca´n Picafort. Alle Hundebesitzer, die dort mit ihren Vierbeinern in der Idylle spazierengehen, seien bitte gewarnt! Wir haben leider nicht konkret ausmachen können, was Bhanu gefressen hat, und mein Mann ist momentan auf der Suche nach der Quelle des Mega-Übels, denn in den üppig angeschwemmten Algen nach den vergangenen Stürmen ließ sich bisher nicht ausmachen, was unserem Hund so geschadet hat. Zu den Symptomen: Nach dem Spazierengehen war der kleine Hund zunächst sehr müde, was nicht übermäßig verwunderlich war, doch zeigte er dann dermaßen Erschöpfungszustände, dass wir stutzig wurden. Kurz darauf war Bhanu extrem schreckhaft, seine Pupillen riesengroß und seine Bewegungsabläufe völlig unkoordiniert. Unserem Tierarztteam Schier an dieser Stelle noch ein weiteres Mal Tausend Dank für die schnelle Hilfe und liebevolle Fürsorge! Nach einer folgenden rekord-verdächtigen Reiki-Nacht obend´rauf (puh!) und einem erneuten Tierarztbesuch heute früh ist Bhanu sichtlich erschöpft, aber tatsächlich wieder guter Dinge, kann fressen und saufen .....
Gerade heute sind wir dankbar ohne Ende!
Erstaunlicherweise bin ich so dankbar, dass ich gar keinen Raum habe, furchtbar wütend zu sein auf die Menschen, die so ein Unglück im Paradies erst möglich machen, durch Unachtsamkeit, vielleicht Drogenkonsum, wer weiß. Unsere Familie hat ein Riesenglück. Daran halte ich heute bewusst fest. Wieder einmal ist mir mehr als bewusst, dass wir noch so sehr unser Bestes geben können, um uns selbst das Leben liebevoll zu gestalten, wir hängen doch alle d´rin im Riesen-Topf der Welt-Mischung. So vieles ist nicht so, wie wir es uns wünschen. Doch bleibt das Wichtigste, an das zu glauben, wofür wir dann auch einstehen. Also, trotz allem und gerade wegen allem: Guten Morgen, Mallorca! Guten Morgen, Welt.
Mittwoch, 23. November 2011
Liebevolle Gegenpole zu den brutalen Hundemassakern in der Ukraine
| Süßes Mini-Tier, unterwegs mit seinem Frauchen auf dem Markt in Pollenca, hoffentlich auch noch in einem Jahr geliebt und behütet. |
"Sichere Straßen im Rahmen der EM 2012" war wohl die Wahnsinns-Begründung für das, was den unzähligen Hunden angetan wurde. Was für eine traurige Fußball-Geschichte.
Glauben wir den Sinneswechsel in fernen Landen, wenn wir ihn miterleben dürfen.
Die schrecklichsten, unvorstellbaren Bilder zu tiefst leidender Hunde haben die Welt zum Hinschauen gezwungen. Zum lauten, aktiven Protest. Erschrocken bin ich immer noch, wielange es dann doch tatsächlich dauern kann, bis reale Richtunsgwechsel im Handeln der "anderen" Menschen erkennbar werden. Und ich - als bekennende Optimistin - bleibe in meinen Zweifeln hängen. Ich rechne damit, dass noch nicht wirklich vorbei ist, was bisher so schmerzlich in die Welt hinausgetragen wurde.
Dazu liegt mir noch viel mehr am Herzen ..... Was aus der Ferne in unsere Wohnzimmer geschwappt ist, ist die eine Sache. Und sie war und ist ein über alle Maßen hinaus großes Disaster. Doch können - und müssen - wir mehr tun, als im Protest zu Handeln. Wir können Gegenpole setzen. Liebevoll. Gerade jetzt. Aus dem Herzen heraus. Und ja, das meine ich wirklich so. Ein anderes Licht in die Welt hinaus zu tragen, ist eine alte, weise Idee. Zum Beispiel Hunde und alle weiteren Haustiere nicht zum Weihnachtsgeschenk zu degradieren. Liest sich im ersten Moment banal, nach dem, was in den vergangenen Tagen durch die Presse ging, doch sind tausende Leben wertvoller als ein paar Hundert? Oder im Umkehrschluss: die "paar Hundert" weniger wert? Haben wir uns daran bereits so sehr gewöhnt?
Auf Mallorca wimmelt es derzeit in Tierhandlungen von süßen, kleinen reinrassigen Hundebabys, die auf ihre roten Halsschleifen für den 24. Dezember oder zum Tag der Heiligen Drei Könige warten. Auf den Wochenmärkten werden die kleinen Mischlingshunde angepriesen wie Sauermilch, schließlich wachsen sie schnell, und was im Januar nicht den Absprung ins neue Hundekörbchen geschafft hat .... erwachsene Hunde werden nicht gehandelt. Alle Jahre wieder .... Und in den Tierheimen quellen die Boxen nur deshalb nicht mit niedlichen Tierchen über, weil hin und wieder "aufgeräumt" wird. So sieht es aus.
Wenn nun zumindest jeder 2. Protestler der Hundemassaker in der Ukraine vor der eigenen Haustür aktiven Tierschutz betreiben würde, einem ausgestoßenen Vierbeiner ein liebevolles Zuhause schenken könnte ..... ich träume wieder einmal vor mich hin ....
Ich bin bewegt von dem Einsatz, der hoffentlich - jetzt und in Zukunft - den Menschen so weit weg von mir ein anderes Verständnis der Welt (wenn auch nur in einem kleinen Teil-Abschnitt) zumindest an den Geldbeutel, wenn schon nicht wirklich ans Herz gelegt hat. Ein wesentlicher Schritt. Aber es reicht noch nicht. Noch lange nicht ......
Mittwoch, 19. Oktober 2011
was ist denn eigentlich Fernreiki?
Jedem Kleinst-Weltbürger ist völlig eingänglich, dass wir in diesen modernen Jahren locker aus dem Handgelenk mobil telefonieren, jederzeit und überall ins Internet einsteigen können und so mit der Welt an sich schnellstens verbunden sind - sofern die Masten es wollen und man nicht in Son Serra de Marina auf Mallorca wohnt, aber das ist eine ganz andere Geschichte .... Also, im Prinzip funktioniert das Prinzip, ich wähle an und werde verbunden. Nicht nur innerhalb des Mini-Dunstkreises um mich herum, sondern auch und gerade mit der großen, weiten Welt dort draußen.
Wir treffen eine Entscheidung, mit wem wir kommunizieren möchten, starten dann das entsprechende Verbindungsprogramm über Handy oder Computer, wählen an, und los gehts, das stellt niemand in Frage. Nimmt der andere dann auch noch den Energieaustausch entgegen, sprich den Anruf an, oder klickt sich die email auf den Bildschirm, sind wir "in Verbindung", sogar interaktiv.
Genau so kann man auch den Prozess um "Fernreiki" beschreiben. Reiki an sich bezeichnet die "Universale Lebensenergie", den Kraftstoff, der um uns herum frei fließt, in der Natur strömt, der auch in uns freigesetzt wird, im Idealfall in einer ordentlichen Portion, aber öfters eben auch nicht genügend. Manche und ich sprechen von der "Göttlichen Energie", andere und ich nennen den Ursprung "die Quelle von allem".
In einer Fernreikibehandlung wird dann nicht nur Energie freigesetzt, gebündelt und vermittelt, sondern eben auch weitergeleitet, verschickt, und das alles von demjenigen, der sich als sogenannter "Reiki-Kanal" zur Verfügung stellt, zu demjenigen, der die Energie aufnehmen möchte. Dem Empfänger. Um "aufzutanken", zu gesunden, zu entspannen, zu harmonisieren, ..... Bildlich gesprochen: Ich rufe an, der anderen nimmt entgegen, wir kommunizieren.
Weder beim Telefonieren mit dem Handy noch beim Fernreiki sehen wir "den Verbindungs-Mast", doch vertrauen wir darauf, dass alles seine Richtigkeit hat, und das Gespräch über die Distanz wird wahr. Wie der Reiki-Übermittelnde den Kontakt aufbaut, lernen unsere Schülerinnen und Schüler auf Mallorca im 2. Grad-Seminar des traditionellen Reiki nach dem ehrenwerten und hochgeschätzten Mikao Usui (www.samaki.de).
Viele Menschen bemerken es sofort, wenn sie - natürlich nur nach verantwortungsvoller Termin-Absprache und immer nur mit ihrem ausdrücklichen Einverständnis - mit Reiki über die Distanz behandelt werden. Vergleicht man hinterher seine Erfahrungen, kann man oft feststellen, dass "Anrufer" und "Empfänger" sehr ähnliche Erlebnisse hatten, dass man sich verstanden hat. Also ehrlich, das kann ich nicht von allen Telefonaten meines Lebens behaupten!
Auch kann ich nicht immer "sehen, ob mein Klient gerade Socken trägt", doch kann ich ihn im nachfolgenden Gespräch per email verbal mitteilen, welche Farbe seine Socken im Moment haben könnten, damit er sich pudelwohl fühlt.
Andere Menschen, die Fernreiki geschickt bekommen, merken erst zeitverzögert eine deutliche Verbesserung ihrer Lebenssituation, sie schlafen besser, fühlen sich freier ums Herz, sind fröhlicher, gehen leichter durch die eine oder andere Lebenssituation.
Dann habe ich die wunderbare Erfahrung machen dürfen, dass einige meiner Klienten farbenprächtige Bilder sehen, während ich ihnen Fernreiki schicke, oder "auf einmal wissen", was ihr nächster Lebensschritt ist; sie fühlen Fernreiki direkt an ihrem Rücken als Wärme, oder der Kopfschmerz geht .... eben mal so, mal so ....
Ob man sich nun generell Fernreiki öffnen mag oder nicht, bleibe selbstredend jedem individuell überlassen.
Ich kann behaupten: es funktioniert wunderbar!
...... nicht zu vergleichen mit den Handy-Nachrichten, die ich meiner Freundin, ebenfalls wohnhaft in Son Serra de Marina, zukommen lassen möchte, die sie nie, nie, nie erreichen, .... da habe ich die paar Straßen um die Häuserecken flotter mit meinem Fernreiki überbrückt .....
Wir treffen eine Entscheidung, mit wem wir kommunizieren möchten, starten dann das entsprechende Verbindungsprogramm über Handy oder Computer, wählen an, und los gehts, das stellt niemand in Frage. Nimmt der andere dann auch noch den Energieaustausch entgegen, sprich den Anruf an, oder klickt sich die email auf den Bildschirm, sind wir "in Verbindung", sogar interaktiv.
Genau so kann man auch den Prozess um "Fernreiki" beschreiben. Reiki an sich bezeichnet die "Universale Lebensenergie", den Kraftstoff, der um uns herum frei fließt, in der Natur strömt, der auch in uns freigesetzt wird, im Idealfall in einer ordentlichen Portion, aber öfters eben auch nicht genügend. Manche und ich sprechen von der "Göttlichen Energie", andere und ich nennen den Ursprung "die Quelle von allem".
In einer Fernreikibehandlung wird dann nicht nur Energie freigesetzt, gebündelt und vermittelt, sondern eben auch weitergeleitet, verschickt, und das alles von demjenigen, der sich als sogenannter "Reiki-Kanal" zur Verfügung stellt, zu demjenigen, der die Energie aufnehmen möchte. Dem Empfänger. Um "aufzutanken", zu gesunden, zu entspannen, zu harmonisieren, ..... Bildlich gesprochen: Ich rufe an, der anderen nimmt entgegen, wir kommunizieren.
Weder beim Telefonieren mit dem Handy noch beim Fernreiki sehen wir "den Verbindungs-Mast", doch vertrauen wir darauf, dass alles seine Richtigkeit hat, und das Gespräch über die Distanz wird wahr. Wie der Reiki-Übermittelnde den Kontakt aufbaut, lernen unsere Schülerinnen und Schüler auf Mallorca im 2. Grad-Seminar des traditionellen Reiki nach dem ehrenwerten und hochgeschätzten Mikao Usui (www.samaki.de).
Viele Menschen bemerken es sofort, wenn sie - natürlich nur nach verantwortungsvoller Termin-Absprache und immer nur mit ihrem ausdrücklichen Einverständnis - mit Reiki über die Distanz behandelt werden. Vergleicht man hinterher seine Erfahrungen, kann man oft feststellen, dass "Anrufer" und "Empfänger" sehr ähnliche Erlebnisse hatten, dass man sich verstanden hat. Also ehrlich, das kann ich nicht von allen Telefonaten meines Lebens behaupten!
Auch kann ich nicht immer "sehen, ob mein Klient gerade Socken trägt", doch kann ich ihn im nachfolgenden Gespräch per email verbal mitteilen, welche Farbe seine Socken im Moment haben könnten, damit er sich pudelwohl fühlt.
Andere Menschen, die Fernreiki geschickt bekommen, merken erst zeitverzögert eine deutliche Verbesserung ihrer Lebenssituation, sie schlafen besser, fühlen sich freier ums Herz, sind fröhlicher, gehen leichter durch die eine oder andere Lebenssituation.
Dann habe ich die wunderbare Erfahrung machen dürfen, dass einige meiner Klienten farbenprächtige Bilder sehen, während ich ihnen Fernreiki schicke, oder "auf einmal wissen", was ihr nächster Lebensschritt ist; sie fühlen Fernreiki direkt an ihrem Rücken als Wärme, oder der Kopfschmerz geht .... eben mal so, mal so ....
Ob man sich nun generell Fernreiki öffnen mag oder nicht, bleibe selbstredend jedem individuell überlassen.
Ich kann behaupten: es funktioniert wunderbar!
...... nicht zu vergleichen mit den Handy-Nachrichten, die ich meiner Freundin, ebenfalls wohnhaft in Son Serra de Marina, zukommen lassen möchte, die sie nie, nie, nie erreichen, .... da habe ich die paar Straßen um die Häuserecken flotter mit meinem Fernreiki überbrückt .....
Donnerstag, 13. Oktober 2011
so, wie ich sein will
Was kann man sich wünschen? Frei zu sein und dabei bedingungslos geliebt zu werden. Schön zu sein, und sich den Luxus leisten zu können, keinen Spiegel ins Blickfeld zu rücken. Zu kommen und zu gehen, wie es gefällt - und dabei immer mit offenen Armen empfangen zu werden. Genussvoll zu speisen und satt zu sein. Im Wind zu spielen und einen geschützten Platz zum Ausruhen vorzufinden. Jederzeit.
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| Sweets in den Dünen von Mallorca |
Unsere Katze Sweets, deren Namen unumgänglich war, kam als Wildtier zu uns. Und ist ein Freigeist geblieben. In meinem Blog vor rund einem Jahr - wer mag, lese "frei geboren" - schrieb ich die Geschichte nieder, wie unsere drei Hunde ein kleines, verfilztes Katzenbündel in der Gartenhecke zu den Dünen hin entdeckten und nicht eher Ruhe gaben, bis auch wir, mein Mann und ich, das Katzenbaby, vielleicht drei Wochen jung und mit Ameisen übersät, unter den Sträuchern entdeckten und nicht anders konnten, als ihm all unsere Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken. Nun ist die stolze Wildkatze gut ein Jahr jung. Und ich gestehe, ich beneide sie. Nicht um ihren Start ins Leben, aber um den unbändigen Lebensdrang, der von ihr ausgeht. Mit einem Lebenswillen, der nur gottgewollt sein kann. Dieses kleine Kraftpaket, mit den Hunden als Rudel um sich herum, ist so strahlend, so beständig in seiner Persönlichkeit, dass wir Menschen nur darüber staunen können.
Ja, dieses kleine Wollknäuel von vor einem Jahr hat es geschafft, seinen Platz auf der Welt geltend zu machen. Wir Menschen sind derweil dankbar. Für das Wunder des Lebens. Und beobachten. Die Lebensfreude. Das bloße Sein. Die Vollkommenheit.
Dienstag, 11. Oktober 2011
Versuchen wir es doch einmal anders ..... aber wie?
Sanne privat: Mein ureigener Engelrufer ist meine Wunsch-Klangkugel
Lieber Herrgott,
wenn ich doch bloß nicht so eine Prinzipienreiterin wäre ..... Ich gehe mir damit manchmal auch selbst - Hand auf´s Herz - gehörig auf den Keks, wie man so schön sagt, aber was soll ich machen, ich bin schon über so viele Schatten in meinem Leben gesprungen, für manche fehlt mir einfach (noch oder immer?) die gehörige Portion Anlauf. Kann man das so sagen? Egal, wollen wir mal nicht darauf herumreiten.
Anders formuliert: Mir fehlt es an dem bloßen Willen, den Schwanz einzuziehen, ähnlich eines störrischen, lieben Eseleinchens, wenn es nicht einsieht, warum ihm das redlich verdiente Möhrchen einfach weggenommen werden soll, und zwar von jemandem, der es schlicht und einfach bös´ mit einem meint.
Ob ich sonst keine Probleme habe? Nö, zum Glück gerade nicht, es reicht mir auch für dieses Jahr, und ich kenne eine ganze Reihe von Leuten, die sich meinem "jetzt ist aber gut"-Club anschließen würden.
Ich habe da so meine Prinzipien, wenn es um Ehrlichkeit geht, um Fairness. Und gerade damit komme ich im Moment null weiter. Manno, wie frustrierend! Ich wünsche mir einfach, in Ruhe meinen Job machen zu können, als Esoterik-Fach-Verkäuferin, doch es darf ja bekanntlich der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn´s dem xxx Nachbarn nicht gefällt.
Ich sammele fleißig Informationen, argumentiere logisch, und dennoch scheinen mir die Felle wegzuschwimmen. Recht bekommen ist nicht gleich Recht haben, ist allen klar, aber die Willkür, mit der manche Menschen anderen Menschen das Leben - sagen wir mal nett formuliert: unbequem machen, ist mir ein Rätsel. Haben die keinen Fernseher? Ist denen langweilig?
Und das die Welt so ist, wie sie ist, das fängt genau in diesem kleinen Wirkungskreis an!
Es haben Menschen schon für deutlich weniger gemordet, heißt es, und die Energie-Kreise, die sich um uns persönlich ziehen, schwappen hinaus in die Welt ..... nun, morden werde ich sicher nicht, aber wütend bin ich! "Gerade heute ärgere dich nicht", meine Usui-Lebensregel raubt mir dann den letzten Nerv .... schmunzelschmunzel, nein,nein, soooo schlimm ist es dann auch wieder nicht. Ich sehe einfach nur nicht ein, und dabei stampfe ich fest mit dem Fuß, zu erfüllen, was aus Unmut und Neid entstanden ist. Was wird es mir nützen? Wahrscheinlich gar nichts, wenn nicht ein kleines Wunder geschieht, für das ich bimmele, mit meiner Wunsch-Klangkugel, die noch Engelrufer als schlichte Google-Übersetzung für Llamador de Angeles heißt, aber vielleicht nicht mehr lange.
Wie gehe ich mit meinem Unmut um? Im Moment einfach unmutig, also "sauer", ergo voller Angst? Angst, nun keine Klangkugeln mehr zu verkaufen, weil sie nicht Engelrufer heißen dürfen? Wenn ich ganz ehrlich bin: nein. Ich fühle null Angst in mir. Sogar ganz viel Mut, Kampfeslust ..... weil es für mich eine prinzipielle Angelegenheit ist. Was für ein Energie-Aufwand. Aber da bin ich wieder bei meinen Energiekreisen angelangt, bei dem, was ich persönlich freisetze.
Mein potentieller "Nachbar" jedenfalls baut sich gerade einen stürmischen Energiekreis auf, ein hundsmiserabeles Karma, so viel dürfte feststehen. Oder hab ich ihm in einem früheren Leben etwa auf die Füße getreten? Nun denn, jetzt ist jetzt, und ich wünsche mir bei allem, trotz allem und wegen allem eine friedliche Lösung.
Doch merke ich den Trotz in mir arbeiten ..... ist es überhaupt Trotz, wenn man für eine Sache einsteht, egal, wie banal sie anderen erscheinen mag? Der altbekannte Kampf gegen die sich immer drehenden Windmühlen ..... Fakt ist: ich könnte unglaublich gut Hilfe gebrauchen. Falls jemand aus meiner werten Leserschaft ein juristisch stichhaltiges Argument für mein "Ja zur freien Übersetzung eines allgemeingültigen Wortes" hat, deutsches Markenrecht hin oder her, bitte ich um ein deutliches Handzeichen!
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| begleitet mich seit Zig-Jahren: meine silberne Wunsch-Klangkugel! |
wenn ich doch bloß nicht so eine Prinzipienreiterin wäre ..... Ich gehe mir damit manchmal auch selbst - Hand auf´s Herz - gehörig auf den Keks, wie man so schön sagt, aber was soll ich machen, ich bin schon über so viele Schatten in meinem Leben gesprungen, für manche fehlt mir einfach (noch oder immer?) die gehörige Portion Anlauf. Kann man das so sagen? Egal, wollen wir mal nicht darauf herumreiten.
Anders formuliert: Mir fehlt es an dem bloßen Willen, den Schwanz einzuziehen, ähnlich eines störrischen, lieben Eseleinchens, wenn es nicht einsieht, warum ihm das redlich verdiente Möhrchen einfach weggenommen werden soll, und zwar von jemandem, der es schlicht und einfach bös´ mit einem meint.
Ob ich sonst keine Probleme habe? Nö, zum Glück gerade nicht, es reicht mir auch für dieses Jahr, und ich kenne eine ganze Reihe von Leuten, die sich meinem "jetzt ist aber gut"-Club anschließen würden.
Ich habe da so meine Prinzipien, wenn es um Ehrlichkeit geht, um Fairness. Und gerade damit komme ich im Moment null weiter. Manno, wie frustrierend! Ich wünsche mir einfach, in Ruhe meinen Job machen zu können, als Esoterik-Fach-Verkäuferin, doch es darf ja bekanntlich der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn´s dem xxx Nachbarn nicht gefällt.
Ich sammele fleißig Informationen, argumentiere logisch, und dennoch scheinen mir die Felle wegzuschwimmen. Recht bekommen ist nicht gleich Recht haben, ist allen klar, aber die Willkür, mit der manche Menschen anderen Menschen das Leben - sagen wir mal nett formuliert: unbequem machen, ist mir ein Rätsel. Haben die keinen Fernseher? Ist denen langweilig?
Und das die Welt so ist, wie sie ist, das fängt genau in diesem kleinen Wirkungskreis an!
Es haben Menschen schon für deutlich weniger gemordet, heißt es, und die Energie-Kreise, die sich um uns persönlich ziehen, schwappen hinaus in die Welt ..... nun, morden werde ich sicher nicht, aber wütend bin ich! "Gerade heute ärgere dich nicht", meine Usui-Lebensregel raubt mir dann den letzten Nerv .... schmunzelschmunzel, nein,nein, soooo schlimm ist es dann auch wieder nicht. Ich sehe einfach nur nicht ein, und dabei stampfe ich fest mit dem Fuß, zu erfüllen, was aus Unmut und Neid entstanden ist. Was wird es mir nützen? Wahrscheinlich gar nichts, wenn nicht ein kleines Wunder geschieht, für das ich bimmele, mit meiner Wunsch-Klangkugel, die noch Engelrufer als schlichte Google-Übersetzung für Llamador de Angeles heißt, aber vielleicht nicht mehr lange.
Wie gehe ich mit meinem Unmut um? Im Moment einfach unmutig, also "sauer", ergo voller Angst? Angst, nun keine Klangkugeln mehr zu verkaufen, weil sie nicht Engelrufer heißen dürfen? Wenn ich ganz ehrlich bin: nein. Ich fühle null Angst in mir. Sogar ganz viel Mut, Kampfeslust ..... weil es für mich eine prinzipielle Angelegenheit ist. Was für ein Energie-Aufwand. Aber da bin ich wieder bei meinen Energiekreisen angelangt, bei dem, was ich persönlich freisetze.
Mein potentieller "Nachbar" jedenfalls baut sich gerade einen stürmischen Energiekreis auf, ein hundsmiserabeles Karma, so viel dürfte feststehen. Oder hab ich ihm in einem früheren Leben etwa auf die Füße getreten? Nun denn, jetzt ist jetzt, und ich wünsche mir bei allem, trotz allem und wegen allem eine friedliche Lösung.
Doch merke ich den Trotz in mir arbeiten ..... ist es überhaupt Trotz, wenn man für eine Sache einsteht, egal, wie banal sie anderen erscheinen mag? Der altbekannte Kampf gegen die sich immer drehenden Windmühlen ..... Fakt ist: ich könnte unglaublich gut Hilfe gebrauchen. Falls jemand aus meiner werten Leserschaft ein juristisch stichhaltiges Argument für mein "Ja zur freien Übersetzung eines allgemeingültigen Wortes" hat, deutsches Markenrecht hin oder her, bitte ich um ein deutliches Handzeichen!
Sonntag, 2. Oktober 2011
Vom Buchstabenverkäufer und der Prüsseliese
Mit dem "samaki-Wohlfühl-Glöckchen" an die Börse?
"2 x 3 macht 4, Widdewiddewitt und Drei macht Neune !! Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt ...."(für all die wunderbaren Menschen, die das komplette Liedchen lauthals mitträllern möchten: siehe bitte zB http://efraimstochter.de/astrid_lindgren_lied_Pippi_Langstrumpf.shtml) - ob Pippis Motto lebenswert ist, muss natürlich jeder (wieder einmal) für sich selbst entscheiden, blablabla, lustig und lebendig erscheint es MIR auf jeden Fall ... und man kann es ja zumindest einmal und dann auch weiter immer und immer wieder versuchen, denn die Erfahrung zeigt auch: man trifft immer die eine oder andere "Prüsseliese".... für alle, die die Pippi-Geschichte der hochgeschätzten Frau Lindgren, von der es - nebenbei erwähnt - ein geniales Foto gibt, auf dem sie uns allen die Zunge ´rausstreckt, also wer diese Dame und brilliante Schriftstellerin tatsächlich nicht kennen sollte, was ich nebenbei erwähnt als dringend aufzufüllende Wissenslücke betrachte, hier eine kurze Orientierungshilfe:
die olle Prüsseliese, spießig hoch Drei und stets im unerschütterlichen Glauben, ihr einzigartiges Wissen gäbe ihr prinzipiell Recht und die einzig wahre Gesellschaftsform sei von ihr persönlich erfunden, könnte fast nerven, würde Pippi, das niedliche menschliche Objekt ihrer permanent missglückenden Erziehungsversuche, nicht total über allem stehen, schweben und baumeln. Gesellschaftsmoral meets Freigeist.
Das Pippi-Langstrumpf-Lied ist schon seit Jahren mein Weck-Ton, und das meine ich nicht nur plakativ, sondern im wahrsten Sinne des Wortes. Stelle ich mir den Wecker, erwache ich mit Pippis Gesang und einem Lächeln auf meinem Gesicht, selbst, wenn es in Anbetracht der Umstände nur für ganz, ganz kurz sein sollte ....
Denn: Die Umstände sind nicht immer lustig, weder in meinem Leben und in meinem winzigkleinen Energie-Feld, geschweige denn in der heiß-brodelnden Energie-Suppe der großen weiten Welt. Interessanterweise scheint bei allen möglichen Ausmaßen des menschlichen Unbehagens bis tiefschürfenden Unglücks jedoch zur möglichen Lösung immer nur eine einzige Frage beantwortet werden zu müssen, und das habe nicht ich erfunden, dieser Grundgedanke ist so alt, wie unsere Welt, mindestens:
Ist es Angst oder Liebe?
Bin ich mit mir zufrieden, liebe ich mich selbst, akzeptiere ich mein Dasein und gehe meinen Weg liebevoll genau von dieser brillianten pool position aus, um mein Leben mit Qualität zu bereichern? Durch meine eigene Kreativität? Durch meinen persönlichen Einsatz? Frei? Vergnügt? Vertrauensvoll? Eben aus der Liebe zum Leben heraus? Mit einer Stärke, die aus meiner Einzigartigkeit und dem Wissen darum lebendig wird? Unabhängig davon, was ich tatsächlich zu "handeln" - Neudeutsch: bewältigen, erledigen - habe?
Oder habe ich Angst? Heftige Angst, der andere könnte mir die Butter vom Brot nehmen? Besser, schöner, reicher sein als ich? Neide ich ihm dadurch etwas, was ich selbst im meinem Energiefeld nicht auftreiben kann, nicht finde? Weil ich es nicht in mir selbst suche, sondern lieber dem anderen wegnehmen möchte? Ist doch gar nicht unbedingt bequemer! Oder doch? Netter sicherlich nicht ....
Und spielen wir nun mal "Treschen Müller der Esoterik" und spinnen den Faden weiter. Besser im Plural, die Fäden. Zunächst den Faden der Angst. Das Resultat: ein kratziger Pulli mit steifem Rollkragen in richtig blöden Farben, die nicht zueinander passen. Der sich zwar nicht gut anfühlt, aber von dem der Ängstliche glaubt, es sei die einzige Möglichkeit, sich in den Stürmen des Lebens warm zu halten. Im Weltbild vergleichbar mit Neid, Hass, Gewalt, Anklage, Raub, Drohungen in jeder erdenklichen Form, und so weiter, und so fort.
Jetzt ganz, ganz schnell der Faden der Liebe: lockerleicht zur schönsten Tunika verwebt. In frohen Farben, bequem und dabei formschön - der weiche, die Haut umschmeichelnde Stoff seidiger als Seide und ein fröhliches Fähnchen im sanften Mallorca-Sommer-Lüftchen.
Ich nehme dann mal die Tunika.
Und trage dazu meinen Llamador de Angeles, meinen Engelrufer, den ich vielleicht schon bald nicht mehr so nennen darf, weil ein potentieller Pulli-Träger (so vermute ich jetzt nur) einen wirtschaftlich-klugen Schachzug aufs Spielbrett des Lebens gelegt hat. Das gebe ich neidlos zu. Auf die Idee, den "Engelsrufer" zur Marke zu machen, unter bereits mehrfach in meinem Blog erwähnten und noch zu klärenden Umständen, und die Engelsglöckchen nicht frei durch den Welt-Handel schwingen und klingen zu lassen, wäre ich nicht gekommen. Für mich ist dieses wunderschöne Schmuckstück, was es übrigens in unendlich vielen Modellen gibt und nicht nur in dem Modell, was der Marke zugesprochen wurde, nach wie vor mein Wohlfühlglöckchen!
Ich bimmel fröhlich damit und entscheide mich noch einmal für die Tunika. Ich klingel damit, und bitte aus meinem Glauben heraus die Engel um Hilfe. Das Universum um die Stärke, für mich den Faden der Liebe weiterzuverweben. Klingt schwülstig, doch, hey, Pippi würde sagen "ja, warum auch nicht?!" und dabei kurz mal mit einer Hand am Kronleuchter bammeln, die langen, bunten Ringelstrümpfe auf "halb acht" und schwungvoll durchs Fenster, ab die Post ....
Und wenn es dann hart auf hart kommen sollte, ich den Llamador des Angeles nicht mehr in die Deutsche Sprache übersetzen darf, online in meinem samakishop, und das würde, so befürchte ich, auch andere Händler betreffen, und die Engel höchstpersönlich mögen uns vor so einem Unsinn behüten, ja, dann kann ich mir ja die Nummer von diesem einen Muppett-Typen abgucken, diesem genialen Buchstabenhändler! Sollte ich dann in Ca´n Picafort Ernie treffen, ihn fragen, hey du, möchtest du einen Llamador de Angeles kaufen, und er quäkt lauthals "Waaas?", sagt ich schnell "Pssssst", lege meinen Zeigefinger an meine Lippen, um ihm zu deuten, leise zu sein ... Und er flüstert zurück "waaaas????"
"na, einen Engel-Rufer", wispere ich kaum vernehmbar, alles unter dem Deck-Mantel der Sinnlosigkeit, und Ernie wiederholt unüberhörbar bis nach Alcudia: "EINEN ENGELRUFER?????????????"
und ich ganz schnell: "PSSSSSSSSSSSSSSSST!!!!! GEEENAAAAAUUUUUUUUU!!!!!" und dabei öffne ich mit gekonnter Bewegung locker aus dem Handgelenk meinen orangfarbenen samaki-Trenchcoat zur linken Seite und führe ihm die neusten Llamador de Angeles-Engelwunschkugeln-Wohlfühlglöckchen vor .... die natürlich am feinen, feinen Bändchen fröhlich-frei schwingen, am Bändchen aus dem Stoff der Tunika ....
Weil ich dann damit ganz groß ´raus komme, ruft MICH selbstverständlich die Börse, was soll ich mich wehren? - in meinen türkisfarbenen Haremshosen und dem samaki-Wohlfühlglöckchen an allen schwingenden Gelenken!
Himmlischer "Llamador de Angeles", zu Deutsch: der "Engel-Rufer".... in sooooo vielen schönen Erscheinungs-Formen und Farben!
So vielseitig wie das Leben selbst! Quelle www.samakishop.de
"2 x 3 macht 4, Widdewiddewitt und Drei macht Neune !! Ich mach' mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt ...."(für all die wunderbaren Menschen, die das komplette Liedchen lauthals mitträllern möchten: siehe bitte zB http://efraimstochter.de/astrid_lindgren_lied_Pippi_Langstrumpf.shtml) - ob Pippis Motto lebenswert ist, muss natürlich jeder (wieder einmal) für sich selbst entscheiden, blablabla, lustig und lebendig erscheint es MIR auf jeden Fall ... und man kann es ja zumindest einmal und dann auch weiter immer und immer wieder versuchen, denn die Erfahrung zeigt auch: man trifft immer die eine oder andere "Prüsseliese".... für alle, die die Pippi-Geschichte der hochgeschätzten Frau Lindgren, von der es - nebenbei erwähnt - ein geniales Foto gibt, auf dem sie uns allen die Zunge ´rausstreckt, also wer diese Dame und brilliante Schriftstellerin tatsächlich nicht kennen sollte, was ich nebenbei erwähnt als dringend aufzufüllende Wissenslücke betrachte, hier eine kurze Orientierungshilfe:
die olle Prüsseliese, spießig hoch Drei und stets im unerschütterlichen Glauben, ihr einzigartiges Wissen gäbe ihr prinzipiell Recht und die einzig wahre Gesellschaftsform sei von ihr persönlich erfunden, könnte fast nerven, würde Pippi, das niedliche menschliche Objekt ihrer permanent missglückenden Erziehungsversuche, nicht total über allem stehen, schweben und baumeln. Gesellschaftsmoral meets Freigeist.
Das Pippi-Langstrumpf-Lied ist schon seit Jahren mein Weck-Ton, und das meine ich nicht nur plakativ, sondern im wahrsten Sinne des Wortes. Stelle ich mir den Wecker, erwache ich mit Pippis Gesang und einem Lächeln auf meinem Gesicht, selbst, wenn es in Anbetracht der Umstände nur für ganz, ganz kurz sein sollte ....
Denn: Die Umstände sind nicht immer lustig, weder in meinem Leben und in meinem winzigkleinen Energie-Feld, geschweige denn in der heiß-brodelnden Energie-Suppe der großen weiten Welt. Interessanterweise scheint bei allen möglichen Ausmaßen des menschlichen Unbehagens bis tiefschürfenden Unglücks jedoch zur möglichen Lösung immer nur eine einzige Frage beantwortet werden zu müssen, und das habe nicht ich erfunden, dieser Grundgedanke ist so alt, wie unsere Welt, mindestens:
Ist es Angst oder Liebe?
Bin ich mit mir zufrieden, liebe ich mich selbst, akzeptiere ich mein Dasein und gehe meinen Weg liebevoll genau von dieser brillianten pool position aus, um mein Leben mit Qualität zu bereichern? Durch meine eigene Kreativität? Durch meinen persönlichen Einsatz? Frei? Vergnügt? Vertrauensvoll? Eben aus der Liebe zum Leben heraus? Mit einer Stärke, die aus meiner Einzigartigkeit und dem Wissen darum lebendig wird? Unabhängig davon, was ich tatsächlich zu "handeln" - Neudeutsch: bewältigen, erledigen - habe?
Oder habe ich Angst? Heftige Angst, der andere könnte mir die Butter vom Brot nehmen? Besser, schöner, reicher sein als ich? Neide ich ihm dadurch etwas, was ich selbst im meinem Energiefeld nicht auftreiben kann, nicht finde? Weil ich es nicht in mir selbst suche, sondern lieber dem anderen wegnehmen möchte? Ist doch gar nicht unbedingt bequemer! Oder doch? Netter sicherlich nicht ....
Und spielen wir nun mal "Treschen Müller der Esoterik" und spinnen den Faden weiter. Besser im Plural, die Fäden. Zunächst den Faden der Angst. Das Resultat: ein kratziger Pulli mit steifem Rollkragen in richtig blöden Farben, die nicht zueinander passen. Der sich zwar nicht gut anfühlt, aber von dem der Ängstliche glaubt, es sei die einzige Möglichkeit, sich in den Stürmen des Lebens warm zu halten. Im Weltbild vergleichbar mit Neid, Hass, Gewalt, Anklage, Raub, Drohungen in jeder erdenklichen Form, und so weiter, und so fort.
Jetzt ganz, ganz schnell der Faden der Liebe: lockerleicht zur schönsten Tunika verwebt. In frohen Farben, bequem und dabei formschön - der weiche, die Haut umschmeichelnde Stoff seidiger als Seide und ein fröhliches Fähnchen im sanften Mallorca-Sommer-Lüftchen.
Ich nehme dann mal die Tunika.
Und trage dazu meinen Llamador de Angeles, meinen Engelrufer, den ich vielleicht schon bald nicht mehr so nennen darf, weil ein potentieller Pulli-Träger (so vermute ich jetzt nur) einen wirtschaftlich-klugen Schachzug aufs Spielbrett des Lebens gelegt hat. Das gebe ich neidlos zu. Auf die Idee, den "Engelsrufer" zur Marke zu machen, unter bereits mehrfach in meinem Blog erwähnten und noch zu klärenden Umständen, und die Engelsglöckchen nicht frei durch den Welt-Handel schwingen und klingen zu lassen, wäre ich nicht gekommen. Für mich ist dieses wunderschöne Schmuckstück, was es übrigens in unendlich vielen Modellen gibt und nicht nur in dem Modell, was der Marke zugesprochen wurde, nach wie vor mein Wohlfühlglöckchen!
Ich bimmel fröhlich damit und entscheide mich noch einmal für die Tunika. Ich klingel damit, und bitte aus meinem Glauben heraus die Engel um Hilfe. Das Universum um die Stärke, für mich den Faden der Liebe weiterzuverweben. Klingt schwülstig, doch, hey, Pippi würde sagen "ja, warum auch nicht?!" und dabei kurz mal mit einer Hand am Kronleuchter bammeln, die langen, bunten Ringelstrümpfe auf "halb acht" und schwungvoll durchs Fenster, ab die Post ....
Und wenn es dann hart auf hart kommen sollte, ich den Llamador des Angeles nicht mehr in die Deutsche Sprache übersetzen darf, online in meinem samakishop, und das würde, so befürchte ich, auch andere Händler betreffen, und die Engel höchstpersönlich mögen uns vor so einem Unsinn behüten, ja, dann kann ich mir ja die Nummer von diesem einen Muppett-Typen abgucken, diesem genialen Buchstabenhändler! Sollte ich dann in Ca´n Picafort Ernie treffen, ihn fragen, hey du, möchtest du einen Llamador de Angeles kaufen, und er quäkt lauthals "Waaas?", sagt ich schnell "Pssssst", lege meinen Zeigefinger an meine Lippen, um ihm zu deuten, leise zu sein ... Und er flüstert zurück "waaaas????"
"na, einen Engel-Rufer", wispere ich kaum vernehmbar, alles unter dem Deck-Mantel der Sinnlosigkeit, und Ernie wiederholt unüberhörbar bis nach Alcudia: "EINEN ENGELRUFER?????????????"
und ich ganz schnell: "PSSSSSSSSSSSSSSSST!!!!! GEEENAAAAAUUUUUUUUU!!!!!" und dabei öffne ich mit gekonnter Bewegung locker aus dem Handgelenk meinen orangfarbenen samaki-Trenchcoat zur linken Seite und führe ihm die neusten Llamador de Angeles-Engelwunschkugeln-Wohlfühlglöckchen vor .... die natürlich am feinen, feinen Bändchen fröhlich-frei schwingen, am Bändchen aus dem Stoff der Tunika ....
Weil ich dann damit ganz groß ´raus komme, ruft MICH selbstverständlich die Börse, was soll ich mich wehren? - in meinen türkisfarbenen Haremshosen und dem samaki-Wohlfühlglöckchen an allen schwingenden Gelenken!
Himmlischer "Llamador de Angeles", zu Deutsch: der "Engel-Rufer".... in sooooo vielen schönen Erscheinungs-Formen und Farben!
So vielseitig wie das Leben selbst! Quelle www.samakishop.de
Freitag, 30. September 2011
Was die Engel wohl zum "Engelsrufer" sagen würden!
Darf samakishop das spanische Original "Llamador de Angeles" nicht ins Deutsche übersetzten?
In diesem einen Punkt mag ich durchaus altmodisch erscheinen: Mir sind im Leben einige Dinge heilig! Dadurch ziehe ich natürlich andere Grenzen in meinem Leben als andere Menschen, was eben jeder so auf seine Art und Weise für sich entscheidet. Andererseits öffne ich mich Aspekten unseres irdischen Daseins, die andere eher negieren möchten. Entscheidungen eben.
Ich bin beispielsweise eine Vertreterin der Religionsfreiheit. Wer in welchem Gotteshaus betet, kann mir kein Streit-Thema sein, sofern er nicht mit Gewalt potentielle Gläubige und entschiedene Ungläubige missionieren möchte. Ich finde es darüber hinaus im positiven Sinne spannend, wie Menschen ihrem Glauben Ausdruck und ihrem Leben Sinn verleihen. Darauf bin ich neugierig, liebe die Lebendigkeit und den intellektuellen Austausch. Im weiteren Sinne empfinde ich es als unangemessen, zu verbieten, was allen zugänglich sein sollte. Den Strand und das Meer. Oder die Berge. Die Natur. Unserer aller Kraftquellen. Im Großen wie im Kleinen.
Eine meiner Kraftquellen ist seit rund 25 Jahren der Engelrufer. Oder von vielen samakishop-Kunden auch "Engelsrufer", Engelsglöckchen, Wunsch-Glöckchen, Engelskugel, usw, usw, genannt. Die Idee zu dieser wunderschönen Schmuckidee ist alt, so alt, wie der Wunsch des Menschen nach Halt. Nach Hoffnung. Nach Schutz. Nach Liebe.
Die Engel anrufen? Dazu gibt es unzählige Geschichten. Allein unter "Llamadores de Angeles" (Plural: dt. Engelrufer) finden sich im Internet so viele mystische Texte, dass die gemütlichen LeseAbende vor dem warmen Kamin im sanften Feuerschein für Wochen gesichert sind. (Weitere literarische Sammlungen aus der ganzen Welt unter Engelsrufer, Engelanrufer, Engel, etc). Passend dazu lassen sich unzählige Amulette finden, Glücksmünzen und Medaillons, mit den Abbildern von Engeln oder dem Engel, dem man sich verbunden fühlt: eine menschliche Vorstellung.
Die Gedanken sind frei. Und unsere Wortwahl? Die nicht, habe ich in diesen Tagen gelernt. Durch eine deutsche Marken-Anmeldung, die ich derzeit hinterfrage, soll ich verbal in meine Schranken gewiesen werden, meinen Glücksbringer und treuen Begleiter seit Jahren, den silbernen Engelrufer mit dem zarten Glöckchen im Innern, nicht mehr unter diesem Namen im meinem Internetshop anbieten zu dürfen. Und alle anderen Modelle dieses wunderschönen Schmuckstücks auch nicht. Etwas umbenennen, was seit Jahren so heißt, weil jemand diesen einen Namen, der zudem auch noch die deutsche Übersetzung des spanischen "Llamador de Angeles" gleich Rufer der Engel gleich Engelrufer ist, sich hat "schützen" lassen??? Ja schützen wovor denn??? Vor finanziellen Verlusten vielleicht? Jetzt kann ich wirklich herzhaft lachen, und jeder, der mich kennt, lacht mit: wer glaubt, mit den Engelsrufern im Patent sei mal eben auf die Schnelle das dicke Geld zu machen, der könnte sich tatsächlich täuschen. Wer weiß. Ich schicke ihm gerne Fotos von meinem alten Auto: in meinem Oldie-VW-Bus mit Roststyling hängt natürlich auch ein Engelrufer und bimmelt, was das Zeug hält, damit ich schön in Fahrt bleibe .... mein Busschen ist mir übrigens auch, am Rande erwähnt, lieb und heilig ... Der Wert des Llamador de Angeles liegt für mich und auch für samakishop in der Idee, gerade weil es mich persönlich UND meine Arbeit als solche betrifft. In der Sache an sich. Und viel Geld passt in so ein kleines Glöckchen gar nicht hinein. Dafür aber unendlich viel Liebe.
Mein Engelrufer ist mir also heilig. Nicht ganz so wie mein Ehering, doch wie anderen Menschen das Kreuz, die Madonna, die "Hand Fatimas" (als Silber-Schmuckstück und Glücksamulett sehr gefragt), oder das Peace-Zeichen, auch heute noch Symbol für den Wunsch nach friedlichen Lösungen! Jetzt rufe ich damit hoffentlich nicht noch andere Patentsammler herbei und bringe sie auf dumme Gedanken ....
Die Engelrufer-Schmuckidee unter diesem Namen hat nach meinen Recherchen ihren Ursprung in der spanischen Sprache. Auch in Südamerika ist das Glöckchen ein Begriff. Mit dem Modetrend kamen unzählige Modelle auf den Markt, auch in den Printmedien mehrfach erwähnt, und ich war sofort begeistert, als ich ungefähr im Jahre 2007 davon erfuhr. In Spanien ist der Engel-Anrufer mittlerweile Sammlerstück. Und die Touristen in unserem samaki-Laden auf Mallorca nehmen diese Idee gerne auf. Ein religions-übergreifender Glücksbringer, eine Silberkugel mit hübschem Muster, eine Klangkugel, die mich zart daran erinnert "du schaffst das schon".
Man kauft sich einen Llamador de Angeles, weil er schön ist. Weil man sich etwas Gutes tun möchte. Man verschenkt ihn an ein Kind zum ersten Schultag. An einen Kranken mit den besten Wünschen. An eine Schwangere zum Schutze von Mutter und Kind. An einen Menschen, dem man sagt "ich mag dich" - das sind meine Erfahrungen mit dem Verkauf und dem Verschenken von Engel-Rufern. Und ich dachte, das würde immer, immer, immer so bleiben. Ich mal wieder! Denn mir sind manche Dinge eben heilig. Und ich schätze mich zudem glücklich, in einem relativ friedvollen Abschnitt dieser Welt leben zu dürfen, wo man noch Träume hat.
Jetzt kommuniziere ich derweil mit einem freundlichen Patentanwalt aus deutschen Landen, der mich im Namen seiner Mandanten dazu auffordert, den Begriff "Engelsrufer" nicht mehr als Überschrift zu meinen Llamadores de Angeles hinzuzufügen. Ok, dachte ich bei mir, sei´s d´rum. Den Namen hatte ich vor Jahren von meinen Kunden als Anregung aufgegriffen, weil sie das Schmuck-Glöckchen so nannten. Genau genommen ist der Begriff "Engelsrufer" auch nicht stimmig, weil er linguistisch betrachtet besagt, es sei der Rufer, also das Glöckchen DES Engels. Wir hier in Spanien und auch sonst auf der Welt wünschen uns derweil die Engel herbei, und glaubt mir, liebe Leser, ich momentan besonders, also sprechen wir vom Rufer der Engel, also wir rufen nach den Engeln, und das Glöckchen dazu gehört uns.
Nun wissen wir alle, dass Rechtsprechung nicht etwas mit Recht zu tun haben muss, doch selbst da habe ich - noch - Hoffnung. Ich werde mit einer langen Liste das deutsche Markenamt kontaktieren. Fragen kostet ja nichts. Denn es ist mir schleierhaft, wie man einen Markennamen vergeben kann für ein Produkt UND einen Namen, die bereits seit unzähligen Jahren auf dem Weltmarkt zu finden sind. Ist also keine Neuerfindung. Ist nicht einzigartig. Weder in Modell !!!! noch in Sprache. Entstammt noch nicht einmal der Werkstatt des Marken-Halters. Was - dem Internet sei Dank - in Esoterikforen, Berichten, Bilddarstellungen etc zu recherchieren ist. Prüft ein Marken- und Patentamt so etwas denn nicht?
Nun ja, irgendwann ist alles vorbei, das ist der Lauf der Zeit, und so wird sich auch der nun geschützte (???) Begriff "Engelsrufer" plus einem einzigen Modell (???) in seiner Eingeschränktheit in den Weiten des Universums sogar noch ohne ein "puff" auflösen: in 50 Jahren kräht da wahrscheinlich kein Hahn mehr nach. Noch nicht einmal ein Wimpernschlag in der Geschichte der Welt. Manchmal denke ich dann: Was für ein Quatsch. Aber sich alles verbieten lassen?
Sich untersagen zu lassen, eine lebensbejahende Idee verkommen zu lassen? Den Llamador de Angeles nicht mehr ins Deutsche übersetzen zu dürfen? Manno, was die Engel wohl dazu sagen würden? Wahrscheinlich so etwas wie "hey, ihr macht euch eure Welt doch selbst, nun seht mal schön zu, wie ihr damit klar kommt."
In diesem einen Punkt mag ich durchaus altmodisch erscheinen: Mir sind im Leben einige Dinge heilig! Dadurch ziehe ich natürlich andere Grenzen in meinem Leben als andere Menschen, was eben jeder so auf seine Art und Weise für sich entscheidet. Andererseits öffne ich mich Aspekten unseres irdischen Daseins, die andere eher negieren möchten. Entscheidungen eben.
Ich bin beispielsweise eine Vertreterin der Religionsfreiheit. Wer in welchem Gotteshaus betet, kann mir kein Streit-Thema sein, sofern er nicht mit Gewalt potentielle Gläubige und entschiedene Ungläubige missionieren möchte. Ich finde es darüber hinaus im positiven Sinne spannend, wie Menschen ihrem Glauben Ausdruck und ihrem Leben Sinn verleihen. Darauf bin ich neugierig, liebe die Lebendigkeit und den intellektuellen Austausch. Im weiteren Sinne empfinde ich es als unangemessen, zu verbieten, was allen zugänglich sein sollte. Den Strand und das Meer. Oder die Berge. Die Natur. Unserer aller Kraftquellen. Im Großen wie im Kleinen.
Eine meiner Kraftquellen ist seit rund 25 Jahren der Engelrufer. Oder von vielen samakishop-Kunden auch "Engelsrufer", Engelsglöckchen, Wunsch-Glöckchen, Engelskugel, usw, usw, genannt. Die Idee zu dieser wunderschönen Schmuckidee ist alt, so alt, wie der Wunsch des Menschen nach Halt. Nach Hoffnung. Nach Schutz. Nach Liebe.
Die Engel anrufen? Dazu gibt es unzählige Geschichten. Allein unter "Llamadores de Angeles" (Plural: dt. Engelrufer) finden sich im Internet so viele mystische Texte, dass die gemütlichen LeseAbende vor dem warmen Kamin im sanften Feuerschein für Wochen gesichert sind. (Weitere literarische Sammlungen aus der ganzen Welt unter Engelsrufer, Engelanrufer, Engel, etc). Passend dazu lassen sich unzählige Amulette finden, Glücksmünzen und Medaillons, mit den Abbildern von Engeln oder dem Engel, dem man sich verbunden fühlt: eine menschliche Vorstellung.
Die Gedanken sind frei. Und unsere Wortwahl? Die nicht, habe ich in diesen Tagen gelernt. Durch eine deutsche Marken-Anmeldung, die ich derzeit hinterfrage, soll ich verbal in meine Schranken gewiesen werden, meinen Glücksbringer und treuen Begleiter seit Jahren, den silbernen Engelrufer mit dem zarten Glöckchen im Innern, nicht mehr unter diesem Namen im meinem Internetshop anbieten zu dürfen. Und alle anderen Modelle dieses wunderschönen Schmuckstücks auch nicht. Etwas umbenennen, was seit Jahren so heißt, weil jemand diesen einen Namen, der zudem auch noch die deutsche Übersetzung des spanischen "Llamador de Angeles" gleich Rufer der Engel gleich Engelrufer ist, sich hat "schützen" lassen??? Ja schützen wovor denn??? Vor finanziellen Verlusten vielleicht? Jetzt kann ich wirklich herzhaft lachen, und jeder, der mich kennt, lacht mit: wer glaubt, mit den Engelsrufern im Patent sei mal eben auf die Schnelle das dicke Geld zu machen, der könnte sich tatsächlich täuschen. Wer weiß. Ich schicke ihm gerne Fotos von meinem alten Auto: in meinem Oldie-VW-Bus mit Roststyling hängt natürlich auch ein Engelrufer und bimmelt, was das Zeug hält, damit ich schön in Fahrt bleibe .... mein Busschen ist mir übrigens auch, am Rande erwähnt, lieb und heilig ... Der Wert des Llamador de Angeles liegt für mich und auch für samakishop in der Idee, gerade weil es mich persönlich UND meine Arbeit als solche betrifft. In der Sache an sich. Und viel Geld passt in so ein kleines Glöckchen gar nicht hinein. Dafür aber unendlich viel Liebe.
Mein Engelrufer ist mir also heilig. Nicht ganz so wie mein Ehering, doch wie anderen Menschen das Kreuz, die Madonna, die "Hand Fatimas" (als Silber-Schmuckstück und Glücksamulett sehr gefragt), oder das Peace-Zeichen, auch heute noch Symbol für den Wunsch nach friedlichen Lösungen! Jetzt rufe ich damit hoffentlich nicht noch andere Patentsammler herbei und bringe sie auf dumme Gedanken ....
Die Engelrufer-Schmuckidee unter diesem Namen hat nach meinen Recherchen ihren Ursprung in der spanischen Sprache. Auch in Südamerika ist das Glöckchen ein Begriff. Mit dem Modetrend kamen unzählige Modelle auf den Markt, auch in den Printmedien mehrfach erwähnt, und ich war sofort begeistert, als ich ungefähr im Jahre 2007 davon erfuhr. In Spanien ist der Engel-Anrufer mittlerweile Sammlerstück. Und die Touristen in unserem samaki-Laden auf Mallorca nehmen diese Idee gerne auf. Ein religions-übergreifender Glücksbringer, eine Silberkugel mit hübschem Muster, eine Klangkugel, die mich zart daran erinnert "du schaffst das schon".
Man kauft sich einen Llamador de Angeles, weil er schön ist. Weil man sich etwas Gutes tun möchte. Man verschenkt ihn an ein Kind zum ersten Schultag. An einen Kranken mit den besten Wünschen. An eine Schwangere zum Schutze von Mutter und Kind. An einen Menschen, dem man sagt "ich mag dich" - das sind meine Erfahrungen mit dem Verkauf und dem Verschenken von Engel-Rufern. Und ich dachte, das würde immer, immer, immer so bleiben. Ich mal wieder! Denn mir sind manche Dinge eben heilig. Und ich schätze mich zudem glücklich, in einem relativ friedvollen Abschnitt dieser Welt leben zu dürfen, wo man noch Träume hat.
Jetzt kommuniziere ich derweil mit einem freundlichen Patentanwalt aus deutschen Landen, der mich im Namen seiner Mandanten dazu auffordert, den Begriff "Engelsrufer" nicht mehr als Überschrift zu meinen Llamadores de Angeles hinzuzufügen. Ok, dachte ich bei mir, sei´s d´rum. Den Namen hatte ich vor Jahren von meinen Kunden als Anregung aufgegriffen, weil sie das Schmuck-Glöckchen so nannten. Genau genommen ist der Begriff "Engelsrufer" auch nicht stimmig, weil er linguistisch betrachtet besagt, es sei der Rufer, also das Glöckchen DES Engels. Wir hier in Spanien und auch sonst auf der Welt wünschen uns derweil die Engel herbei, und glaubt mir, liebe Leser, ich momentan besonders, also sprechen wir vom Rufer der Engel, also wir rufen nach den Engeln, und das Glöckchen dazu gehört uns.
Nun wissen wir alle, dass Rechtsprechung nicht etwas mit Recht zu tun haben muss, doch selbst da habe ich - noch - Hoffnung. Ich werde mit einer langen Liste das deutsche Markenamt kontaktieren. Fragen kostet ja nichts. Denn es ist mir schleierhaft, wie man einen Markennamen vergeben kann für ein Produkt UND einen Namen, die bereits seit unzähligen Jahren auf dem Weltmarkt zu finden sind. Ist also keine Neuerfindung. Ist nicht einzigartig. Weder in Modell !!!! noch in Sprache. Entstammt noch nicht einmal der Werkstatt des Marken-Halters. Was - dem Internet sei Dank - in Esoterikforen, Berichten, Bilddarstellungen etc zu recherchieren ist. Prüft ein Marken- und Patentamt so etwas denn nicht?
Nun ja, irgendwann ist alles vorbei, das ist der Lauf der Zeit, und so wird sich auch der nun geschützte (???) Begriff "Engelsrufer" plus einem einzigen Modell (???) in seiner Eingeschränktheit in den Weiten des Universums sogar noch ohne ein "puff" auflösen: in 50 Jahren kräht da wahrscheinlich kein Hahn mehr nach. Noch nicht einmal ein Wimpernschlag in der Geschichte der Welt. Manchmal denke ich dann: Was für ein Quatsch. Aber sich alles verbieten lassen?
Sich untersagen zu lassen, eine lebensbejahende Idee verkommen zu lassen? Den Llamador de Angeles nicht mehr ins Deutsche übersetzen zu dürfen? Manno, was die Engel wohl dazu sagen würden? Wahrscheinlich so etwas wie "hey, ihr macht euch eure Welt doch selbst, nun seht mal schön zu, wie ihr damit klar kommt."
Donnerstag, 22. September 2011
Heißen meine geliebten samaki-Engelsrufer bald nicht mehr Engelsrufer?
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| Es lebe die Flexibilität! |
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| Bald unter neuem Namen? |
Gerade heute bin ich mal aufgewühlt. Das allein wäre bereits ein Blog mindestens wert. Denn so schnell, das darf ich versichern, bringt mich nichts aus meiner mit mir selbst beschlossenen Ruhe. Wenn es dann - so wie eben heute - geschieht, wundere ich mich entweder gar nicht, weil es meinen Göttergatten oder das liebe Vieh betrifft, was auch glücklicherweise selten vorkommt - oder ich bin so dermaßen verblüfft, das selbst mir die Worte fehlen. Für den unscheinbaren, aber verbuchten Moment. Um dann wild über mich hereinzubrechen. Worte, so gewaltig, verstrickte Gedanken, die immer wieder Ehrenrunden drehen. Bis mein Kopf ernsthafte Rauchsignale sendet, sich in meinem armen, geschundenen Hirn alles ganz wund anfühlt. Also heraus aus dieser Trance, ist schließlich nicht die Schönste, und hinein in das meine Hirnwindungen kühlende Blog.
Brutalst aus meiner Mitte gerissen war ich beispielsweise damals, als tatsächlich ein Unmensch das Unmögliche wagte, nämlich aus unserem frisch eröffneten und noch wahrlich spartanischem Wohl-Fühl-Laden in Can Picafort eine Klangschalen-CD zu mopsen! Das, liebe Leserinnen und Leser, geht! gar! nicht! Die neusten Bravo-Charts? OK, sei´s d´rum (nein, die gab es bei uns noch nie), oder die jüngsten "Ballermann Hits", na meinetwegen ..... aber man klaut doch keine Compact Disc mit Klangschalen-Musik! Wo will die Welt denn noch hin!
Und ähnlich erging es mir vor wenigen Stunden, mit dem Aufrufen eines Faxes aus bundesdeutschen Landen ....
Insgesamt geschehen ist Folgendes, und dazu hole ich ein klitzekleines Wenig aus: vor rund 25 Jahren brachte mich mein Engelsrufer, eine silberne Klangkugel, durch eine richtig miese Zeit. Es lebe die positive Konditionierung (wer Lust hat, lese mein Blog "Ja zum Engelsrufer"). Im Jahre 2007 ging unser samakishop als Neuerung unseres samaki-Projekts auf Mallorca vom Stapel und online, wurde somit total international. Kurz darauf entdeckte ich den Engelsrufer bei einem spanisch sprechenden Händler und nahm ihn spontan und mit Begeisterung ins shopping-Programm auf. Was für eine Freude! Llamadores de Angeles - in der Übersetzung: Engelsrufer! Mittlerweile promoteten Tageszeitungen ihren Verkauf mit den hübschen Klangdingern. In spanischen Modezeitungen sind die Silber-Glöckchen ein beworbener Trend ..... und der samakishop verkauft Engelsrufer nach good old Germany. Zur Freude unserer Kundinnen und Kunden. So weit. So gut. Sollte man meinen. Nun haben sich bundesdeutsche Geschäftleute etwas Spannendes ausgedacht, und upps, wahrlich Patent angemeldet. Auf die Begrifflichkeit "Engelsrufer". Nach ihrem Mallorca-Aufenthalt, ja will man Gerüchten Glauben schenken, sogar nach einem Besuch in unserem Lädchen. Na so ´was.
Jawohl, ich gebe absolut zu, ich habe von Patentrecht so viel Ahnung wie vom Kühemelken, aaaaaber ich dachte immer, ein Patent schütze eine totale Neuerung, eine Erfindung, einen Namen als solchen wie den einer Hamburgerkette, eines Mode-Labels, etc .... Jetzt scheine ich wider Willen eines Besseren belehrt zu werden: die bundesdeutschen Mitbewerber (?) möchten uns gerne verbieten, den Namen "Engelsrufer" in unserem Internet-Shop über die entsprechenden Produkte zu schreiben. Macht mich wuschig. ...... MachtE mich wuschig, immerhin schreib ich ja jetzt schon ein paar Minütchen, angenehm klärt sich mein Geist .... was mich vorher wütend machte, traurig?, ja, auch irgendwie traurig ob der Welt und ihrer Strömungen, kann ich jetzt schon wieder lächeln. Wir werden eben sehen. Ich habe den netten Patent-Anwälten (jaja, Plural!) erst einmal einen netten Brief zurückgemailt. Dass "Engelsrufer" an sich nicht neu sind, mehr als 25 Jahre alt, und von wegen Gewohnheitsrecht und allgemeingültige Begrifflichkeit und Übersetzung aus dem Spanischen ins Deutsche und so weiter, aber was weiß die kleine Sanne denn schon. Die fühlt in ihr Herz und findet die Engelsrufer immer noch ganz, ganz toll. Sollte samakishop diese Bezeichnung letztendlich wirklich nicht mehr nutzen dürfen, wäre es für mich zwar eine total verrückte Sache, zudem wir auch noch ganz andere Klangkugel-Modelle anbieten, und, und, und .... aber: wir machen dann einfach ein Preisausschreiben daraus, und Ihr dürft einen neuen Namen für diese wunderschönen Schmuckstücke auswählen. Ich hatte schon einmal an Traum-Kugeln gedacht, oder Wunsch-Kugeln .... bei jedem Tönchen ein Wunsch frei, wie bei den Sternschnuppen, die momentan so herrlich oft am Mallorca-September-Himmel zu bestaunen sind. Wer mitmacht, kann dann selbst ein Klangglöckchen gewinnen, und so weiter, und sofort. Bis zum nächsten Patent.
Guten Abend, Mallorca.
Die Ruhe hat mich wieder. Mein geliebter Ehemann und Teampartner steht nun mit einem eiskalten Glas Sekt-Schorle vor mir und wir prosten uns zu: na, wenn wir keine anderen Sorgen haben!
Auf die Flexibilität!
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