Freitag, 12. November 2010

Gerade heute sorge dich nicht!

Gerade heute sorge dich nicht! Na super. Wer sich das überlegt hat, muss definitiv steinreich gewesen sein. Und bildschön. Und vollkommen gesund, richtig fit und geschmeidig. Und natürlich beliebt. Vor allem geliebt. Erfolgreich, ohne Einschränkung. Glücklich eben. Rundum. Oder vollkommen verrückt? Oder vielleicht auch weise ..... Denn - Hand aufs Herz - wer von euch hat schon einmal tatsächlich eine Lösung in seinem Leben herbeigerufen, eine Rechnung bezahlt, einen Menschen gerettet, sich selbst errettet, durch die bloße und erschöpfende Handlung des Sich-sorgens? So. Da haben wir´s. Es muss da also noch etwas ganz anderes geben. Etwas, was das Sich-sorgen quasi auflöst. Keine Sorge, wir entschlüsseln das jetzt. Was ist denn im Angebot? Handeln. Kein Aktionismus, bitte. Handeln beispielsweise kann sehr erfolgsversprechend sein. Falls es zielorientiert ist. Ja, Handeln geht, Sich-sorgen geht nicht. Handeln im kreativen Sinne geht auch. Oder in Ruhe nachdenken, das geht auch. Das kann äußerst effektiv sein. Also Handeln ja, Sich-sorgen nein. Und Abwarten? Ja, Abwarten geht meistens auch, zumindest im bestimmten Rahmen. Und manchmal löst sich etwas in nichts auf, manchmal kommt etwas gar nicht zustande, und alles Sich-sorgen wäre glatt weg umsonst gewesen, hätte man sich auf dieses vernichtende Gefühlchen eingelassen. Energieschwund wäre vorprogrammiert. Also, Abwarten ja, Sich-sorgen - wieder einmal - besser nicht. Ehrlich zu sich sein und die Konsequenzen seines Tuns und Handelns uneingeschränkt akzeptieren und tragen? Oh ja, das gehört absolut auf die must-do-Liste, auf der Sich-sorgen nun tatsächlich nichts mehr zu suchen hat. Positiv denken? Und wie! Das geht auf jeden Fall, muss zum Glück auch nicht logisch begründet sein, was dem Prinzip Hoffnung sehr gelegen kommt. Sich ein bisschen sorgen geht auch nicht, denn wenn man schon einmal dabei ist, beim Sich-sorgen, meine ich, eskaliert es eh meistens, und darauf wollen wir es ja nun nicht mehr ankommen lassen. Also letztendlich doch: Gerade heute sorge dich nicht. Nicht etwa, weil es sich superspirituell anhört oder weil es wirklich kluge Menschen gelehrt haben, weil es zu den Reiki-Lebensregeln gehört und bereits unendlich vielen Menschen ein weiser Rat zur rechten Zeit war. Sondern weil es unabstreitbar logisch und sinnvoll ist! Und falls das Sich-sorgen gerade im Moment noch nicht 100 Prozent funktioniert, noch nicht wie geschmiert zu gehen scheint, bitte unbedingt üben! Und vor allem die Entscheidung treffen, es mit oben erwähntem Handeln zu probieren, mit Kreativität, mit positivem Denken, mit Hoffnung. Und jetzt lehne ich mich gewaltig aus dem Fenster: mit Freude! Uuuuh! Dann müssten wir eigentlich genug zu tun haben, um gar nicht mehr zum Sich-Sorgen zu kommen.

1 Kommentar:

  1. nicht sorgen...ja wirklich nicht einfach..andererseits...es hat sich bis jetzt immer alles irgendwie geklärt..nicht immer zum wohlgefallen aber immer zum weiterleben mit spass und freude...also üben üben üben

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